Jakob Zellner 30 Jahre Kirchenpfleger

Im Rahmen des Mitarbeiterabends im Pfarrheim St. Martin wurde das langjährige Kirchenratsmitglied und Kirchenpfleger Jakob Zellner verabschiedet. In seiner Laudatio dankte der neue Kirchenpfleger Max Wolf dem „Jak“ für seine 30 jährige Tätigkeit zum Wohle der Pfarrei. Vom 01.01.1989 bis zum 31.12.2018 war er Mitglied in der Kirchenverwaltung, sondern auch die gesamte Zeit Kirchenpfleger. Das ist heute Anlass Danke zu sagen und auf die vergangenen 30 Jahre zurückzublicken. Die Kirchenverwaltung hat zwei Hauptaufgaben: Sie ist verantwortlich für die Finanzen der Kirche und sie ist verantwortlich für die kirchlichen Gebäude (in der Kirchenstiftungsordnung steht: verantwortlich für Planung, Errichtung, Ausstattung und Unterhalt der kirchlichen Gebäude). Der Kirchenpfleger unterstützt den Pfarrer, er ist die „rechte Hand des Pfarrers“ erstellt am Anfang jedes Jahres einen Haushaltsplan und zum Jahresabschluß die Kirchenrechnung.

Max Wolf sagte weiter, Lieber „Jak“, du warst die rechte Hand von 4 Priestern nämlich von Gerhard Betzner, Manfred Wundlechner, Reinhard Röhrner und Hilary Muotoe und hast in deiner Amtszeit 30 Haushaltspläne und 30 Kirchenrechnungen für die Kirchenstiftung Laberweinting erstellt. Dein Start im Jahre 1989 war nicht leicht, denn es stand gleich eine größere Baumaßnahme an. Die komplette Innenrenovierung der Pfarrkirche. Die Durchführung dieser Maßnahme, besonders die Finanzierung, war eine große Herausforderung.
Beim Pfarrerwechsel im Jahr 1996 stand mit der gründlichen Sanierung des neuen Pfarrhofes das nächste große Projekt im Haus. Das größte Projekt in deiner Amtszeit jedoch war dieses Gebäude hier. Im Jahre 1995 wurde der sogenannte „Alte Pfarrhof“ von der Gemeinde zurück gekauft. Nach langwierigen Verhandlungen und nervenaufreibenden Gesprächen über die Gestaltung und Nutzung dieses Hauses, wurde von 1999 – 2004 schließlich die Generalsanierung mit Umbau zu einem Pfarr- und Jugendheim durchgeführt. Somit konnten den kirchlichen Gruppen und der kirchlichen Hilfsorganisation Caritas geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Da diese Maßnahme im Dorf heiß umstritten war, mußtes du teilweise auch viel Kritik einstecken. Heute zählt dieses Gebäude zu den schönsten im Dorf und ist damit eine Bereicherung für den Ort im Umfeld der Kirche. Weitere größere Baumaßnahmen waren 2011 die Instandsetzung der Friedhofsmauer am alten Friedhof. 2013 die Außenrenovierung des Pfarrhauses und 2017 der barrierefreie Zugang zum Pfarrsaal durch Einbau eines Außenaufzuges. Diese Baumaßnahmen waren zudem auch wichtige Beiträge zur Dorfverschönerung.
Laudator Wolf sagte weiter, doch neben diesen formellen Aufgaben hast du „Jak“ auch Jahr für Jahr weitere Tätigkeiten durchgeführt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Osterfeuer entzündet, für Fronleichnam Birken besorgt, an Weihnachten Christbäume besorgt und geschmückt, Heizung in der Kirche programmiert und in Betrieb genommen, Kirchgeld eingesammelt, Ersatzmesner gemacht und Ansprachen gehalten bei Einführungen, Jubiläen und Verabschiedungen von Priestern usw. Häufig bist du auf den Kirchturm gestiegen, wenn die Uhr falsch ging oder nicht richtig schlug. Oder aber das Glockengeläut nicht richtig funktionierte. Als ein Klöppel einer Glocke kaputt war, hast du den neuen Klöppel eigenhändig auf den Turm getragen.
Doch nicht genug du hast auch viele Tätigkeiten übernommen welche eigentlich nicht zu den Aufgaben eines Kirchenpflegers gehörten, nämlich Hausmeistertätigkeiten für das Pfarrheim. Du Jak hast dich gekümmert und warst dir für keine Arbeit zu schade. Das ist nur ein Teil davon, was du für die Pfarrgemeinde geleistet hast, alles zu nennen wäre sehr schwierig und würde diesen Rahmen sprengen. Besonders freut es uns, so der Sprecher, daß du dich nicht ganz zurückziehst, sondern der Kirchenverwaltung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst.
Also nochmals vielen Dank im Namen der Kirchenverwaltung für deine Arbeit all die Jahre und ein herzliches „Vergelt`s Gott“.

Anschließend überreichte Pfarrer Hilary Muotoe und Max Wolf die Dankurkunde vom Bistum an Jakob Zellner und seiner Frau Agnes Zellner einen Blumenstrauß, weil sie ihren Mann immer so lange an die Pfarrgemeinde ausgeliehen hat. (fk)


Wer glaubt ist nie allein - Mitarbeiterabend der Pfarrei mit Ehrung

Aus allen Teilen der Pfarrei St. Martin kamen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am vergangenen Freitag zum Gottesdienst zusammen. Pfarrer Hilary Muotoe sagte: Sie haben sich für den Glauben für die Pfarrei engagiert. Nur miteinander wird es lebendige Gemeinschaft. Glauben und Religion sind entscheidend im Leben, dass wir uns verstehen. Sie die ehrenamtlichen sind Brückenbauer. Sie die über den Augenblick hinaus ihr Leben gestalten. Haben sie weiter Freude am Glauben.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom B-Chor, unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer und mit den Instrumentalisten, umrahmt. Hier waren Lieder wie „Wer glaubt ist nie allein“, „Lobet den Herrn“ bis hin zu „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in unserem Rücken sein.“ zu hören.

Nach der Messfeier versammelten sich alle zum Jahresrückblick und zur gemeinsamen Agape im Pfarrsaal, wo ein reichhaltiges Buffet wartete. PGR Sprecher Josef Hundhammer hieß alle herzlich willkommen. In einer Diashow zeigte Silvia Spichtinger was sich alles im vergangenen Jahr ereignet hat. Ob Jugendchor oder Zwergerlgottesdienst, ob Fronleichnam, Pfarrfest, Ausflugsfahrten es wurde schon viel in der Pfarrgemeinde durchgeführt und geleistet. Pfarrer Hilary Muotoe dankte allen die sich für die Pfarrgemeinde eingebracht haben und sagte ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für die Dienste im vergangenen Jahr. Als äußeres Zeichen des Dankes schenkte er jedem Mitarbeiter eine süßes kleines Dankeschön.

Eine besondere Ehrung erhielt an diesem Abend Marianne Gandorfer, für ihr Engagement zum Ausfüllen von Urkunden im Pfarrbereich. Mit einen Blumenstrauß dankte ihr PGR Sprecher Josef Hundhammer, Pfarrer Hilary Muotoe und Kirchenpfleger Max Wolf. (fk)