Altbairische Maiandacht

25. Mai 2016 - 19.00 Uhr
Wallfahrtskirche Haader

Mit dem
Weintinger Mannergsang
Weintinger Stubnmusi
Bianca und Verena Heinrich

Barbara Roider, Orgel
Wilfried Spitzer, Zither
Georg Pfäffinger, Diatonische
und Pfr. Reinhard Röhrner

Danke Mama, danke Papa - Zwergerlgottesdienst

Am Pfingstmontag feierte die Pfarrgemeinde St. Martin für die Klein- und Kindergartenkinder einen Zwergerlgottesdienst zum Thema "Meine Mama und mein Papa sind die Besten". Der Altarraum war mit über fünfzig Kleinkindern gefüllt. Die Kirchenmaus, alias Evi Heilmann, hatten einen großen Sack mit Gegenständen aus dem Haushalt dabei. Heidi Bräu erläuterte zusammen mit den Kindern wofür die Dinge, wie ein Kochtopf, Hammer oder ein Bilderbuch den wichtig seien. "Ohne Mama und Papa geht gar nichts", fasste ein Kind zusammen. Christine Hanusch trug dazu das passende Evangelium vor: "Der zwölfjährige Jesus" vor." Sigrid Schlüter stimmte die Lieder an, Tanja Lorenz las die Fürbitten vor. Pfarrer Reinhard Röhrner sprach ein Gebet und gab den Segen. Zum Abschluss bekam ein jedes Kind ein kleines Herz überreicht. Zum Dank für die Arbeit überreichte Pfarrer Röhrner dem Team des Zwergerlgottesdienstes ein Buch "Feste deines Lebens" mit Geschichten, Liedern und Ritualen für die ganze Familie. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet am 19.06. in der Pfarrkirche statt. (gs)

von links: Gabi Gierl, Sigrid Schlüter, Heidi Bräu, Christine Hanusch, Pfarrer Reinhard Röhrner, Tanja Lorenz und Evi Heilmann) (Bild: Markus Lorenz)

Zwergerlgottesdienst: Danke Mama, danke Papa

Osterkerze am Taufbrunnen

Mit dem Pfingstfest endet die Osterzeit. Fünfzig Tage feiert die Kirche die Auferstehung Christi und damit die Erlösung des Menschen in besonderer Weise. Die Osterkerze, die am Beginn der Osternacht, feierlich vorbereitet und dann zum ersten Mal am lodernden Osterfeuer entzündet wird steht die ganze Osterzeit über am Ambo, dem Ort der Verkündigung des Wortes Gottes in der Liturgie.

Am Pfingsttag wurde die Osterkerze zum Taufbrunnen übertragen, wo sie jetzt daran erinnert, dass wir in der Taufe auf den Tod Christi getauft werden und deshalb zuversichtlich sind, dass wir auch mit ihm  Leben werden. Bei Taufen und bei der Fier der Requien erinnert sie in besonderer Weise daran. Nach der Übertragung wurde die Osterkerze noch einmal feierlich inzesiert.

Marienlob und Einkehr

Am 12. Mai lud der Pfarrgemeinderat wieder alle ab 60 Jahren zum Rentnertreff ein. Um 14.00 Uhr versammelten sich alle in der Wallfahrtskirche Haader und feierten gemeinsam mit Pfarrer Reinhard Röhrner eine Maiandacht und beteten um den Heiligen Geist. Als Urbild und Vorbild des Glaubens stand Maria inmitten der Schar der Jünger im Gebet um die Pfingsterfahrung.

Anschließend brachen die Rentner zum Waldgasthof Hart auf um dort die Gemeinschaft fort zu setzen. Das Team vom Pfarrgemeinderat war wieder vollständig, weil neben Hermine Späth, Evi Wieland und Maria Kolbinger auch Silvia Spichtinger wieder dabei sein konnte. Mit einem Blumengruß dankten die Rentner für die stete Mühe. Bei Kaffee und Kuchen waren schnell viele Gespräche im Gange und ließen die Zeit wie Flugevergehen. So konnten Neuigkeiten von Neuhofen bis Habelsbach und Eitting schnell ausgetauscht werden. Nach einer gemütlichen Brotzeit brachen die Rentner wieder nach Hause auf.

Maiandacht des Frauenbundes

Am Dienstag hatten sich überaus viele Mitglieder des KDFB Ortsverbandes Laberweinting zur Mitfeier der Maiandacht in der Pfarrkirche St. Martin Laberweinting eingefunden. Vorsitzende Elisabeth Huber übergab eine große KDFB Kerze für den Maialtar. Außerdem überreichte sie an Pfarrer Reinhard Röhrner eine Geldspende für den Marienaltar.                     Mit wunderschönen Marienlieder gestalteten die Frauen diese Andacht. Doris Senft begleitete auf der Orgel. So reichte der Liederbogen von „Wunderschön prächtige“ über „Maria dich lieben“ bis hin zu „Segne du Maria“. Verschiedene KDFB Mitglieder lasen dann die Betrachtungen und Fürbitten. Zur Aussetzung des Allerheiligsten durch Pfarrer Reinhard Röhrner sangen alle „Gottheit tief verborgen“. Nach dem eucharistischen Segen und der Huldigung an die Gottesmutter trafen sich dann alle Frauen im Pfarrsaal zu einem Candle-Light-Büfett. So wurde diese Veranstaltung auch eine gelungene Muttertagsfeier.

Miteinander den Weg gehen

Feierlicher Gottesdienst für Ehejubilare

Einen besonders feierlichen Gottesdienst durften am Sonntag Ehejubilare aus der Pfarrgemeinde erleben. PGR Sprecher Max Wolf hieß alle die im Jahr 2016 ihr 25 jähriges, 30 jähriges, 40 jähriges, 50 jähriges und 60 bzw. 65 jähriges Ehejubiläum feiern, willkommen. Er sagte: Sie sind viele Jahre gemeinsam durchs Leben gegangen und haben Leid und Freud miteinander geteilt. Dies ist heute ein Anlass Ihnen zu danken und zusammen mit der ganzen Pfarrgemeinde diesen Dankgottesdienst zu feiern.

Musikalisch umrahmt wurde dieser Dankgottesdienst von den Sängerinnen und Sängern des erweiterten B-Chors unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer.  Er brachte die Messe von Mitterer; sowie die Lieder „Herr deine Güte reicht so weit“, „Lass uns das Glück“ und „Kostet und seht“ zur Kommunionausteilung bis hin zum großen Finale „Großer Gott wir loben dich“. An der Orgel spielte Doris Senft. Die Trompetenbegleitung erfolgte durch Barbara Stocker.

Auch Pfarrer Reinhard Röhrner zeigte sich erfreut, dass so viele Ehejubilare zugesagt und in den vorderen Stühlen Platz genommen hatten. Er sagte: Seit Jahren, ja Jahrzehnten stehen Sie, liebe Jubelpaare zusammen. Das erfordert manchmal mehr und manchmal weniger Anstrengung, es schenkt manchmal mehr und manchmal weniger Freude und Erfüllung. Gemeinsam haben sie hohe Zeiten und dunkle Tage gemeistert. Diese Treue hat sie näher zusammenwachsen lassen. Sie kennen sich heute besser als bei ihrem Ja-Wort zueinander. Manche Erfahrung hätten Sie sich vielleicht gerne erspart und doch gehört all das zu ihrem Leben und ihrem Miteinander. Das alles darf in diesem Gottesdienst seinen Platz haben. Jesus selbst ruft uns heute auf eins zu sein, miteinander den Weg zu gehen als Gemeinschaft von Gottesfindern. In der Einheit mit Gott und Menschen strahlt Herrlichkeit auf, das wissen wir aus unserer alltäglichen Erfahrung, denn herrlich ist alles, was uns aus der Gewöhnlichkeit heraus führt. Ihr Zeugnis für die Einheit und das zusammenstehen bis hin zu 65 Jahren ist da ein deutliches Zeichen.

Zum Abschluß des Gottesdienstes wünschte Pfarrer Reinhard Röhrner allen Jubilaren noch viele gemeinsame Jahre und überreichte gemeinsam mit Max Wolf und Brigitte Putz vom PGR jedem Paar eine Rose und eine Dankurkunde. (fk)

Mit dem Allerheiligsten in Feld und Flur

Der Freitag nach Christi Himmelfahrt ist in gewisser Weise der Höhepunkt der Bittgänge, die in den Tagen vor dem Fest der Himmelfahrt Christi zum lebendig gelebten Glauben gehören. Mit dem Allerheiligsten in der Monstranz zogen  die Gläubigen hinaus durch die Straßen und Felder und erbitten den Segen Gottes. An den vier Stationen wurde für die Früchte der Erde, die Bewahrung der Schöpfung, den Frieden und das heilvolle Miteinander der Menschen gebetet.

Ihren Ursprung haben Schauerprozessionen und sogenannte Schaufrömmigkeit im ausgehenden Spätmittelalter. Seither gehören sie mit den eucharistischen Hymnen zur katholischen Glaubenstradition. Im Schauen des verwandelten Brotes in der Monstranz drückt sich die Sehnsucht der Gläubigen nach Nähe zum Erlöser und nach der eigenen Erlösung aus.

Der Schauerfreitag hat also nichts mit Regen- oder Gewitterschauern zu tun, wenn gleich die Tage um Christi Himmelfahrt in zahlreichen Bauernregeln als Anzeichen für die künftige Wetterentwicklung gelten. Die Pfarrei St. Martin zog wie alljährlich am Schauerfreitag mit dem Allerheiligsten um 19.00 Uhr von der Pfarrkirche los. Die Erstkommunionkinder begleiteten das Allerheiligste neben dem Himmel. An vier Stellen wurde der mit getragene Altar abgestellt, die Frohbotschaft verkündet und der eucharistische Segen erteilt. (fk)

Opens internal link in current windowWas ist der Schauerfreitag?

Schauerprozession

Gemeindeevangeliar

Flucht - Heimat

Den Menschen in Würde und Achtung begegnen, ein Weg das Gebot der Liebe zu Gott und Mensch zu verwirklichen.

Informationen zum Engagement in der Pfarrei:

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Ein lesenswerter Artikel der Süddeutschen Zeitung:
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