KDFB Laberweinting macht Jahresausflug nach Benediktbeuern

Der Katholische Frauenbund Laberweinting machte sich dieses Jahr auf den Weg nach Oberbayern. Der Wettervorhersage mit neun Grad und Dauerregen konnte die Frauen nicht abschrecken, denn mit Regenschirm und warmer Jacke wurde zuerst das Kloster Benediktbeuern besucht. Im Klostergebäude beeindruckte vor allem der sehenswerte und besonders filigrane Stuck an den Decken. Der Mesner berichtete in kurzweiliger Form von der Geschichte des Klosters. In der Anastasiakapelle, ein Rokokojuwel, feierte Geistlicher Beirat Reinhard Röhrner zusammen mit seinen Frauen einen Gottesdienst.  Das Altarbild zeigt die Heilige als Fürbitterin für Kopf- und Nervenkranke. Reliquien von ihr, insbesondere die Kopfschale, werden hier in einer edlen Silberbüste aufbewahrt. Besonders beeindruckte, dass im Rahmen von Pilgermessen „das Aufsetzen“ dieser Reliquie möglich sei.

Trotz Regenschauern bot der Textilmarkt ein Fest der Farben, Formen und Materialien. Über

130 Kunsthandwerker zeigten im stimmungsvollen Ambiente des barocken Maierhofs individuelle Kleidung, Hüte, Lederwaren, Teppiche, Korbwaren, Spielzeug, Schmuck und vieles mehr. 

Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Der Wirt sollte Recht behalten: "Nach dem Essen erwartet euch bestes Wetter", denn die Schifffahrt auf dem Kochelsee fand bei Sonnenschein statt. Mutige wagten sich sogar auf das Oberdeck. Bequem konnten die Frauen die Schönheit des Voralpenlandes bewundern, das Walchenseekraftwerk von Seeseite aus bestaunen und die unverbaute Natur auf Grund des Naturschutzgebietes genießen. Gute Gespräche und lustige Unterhaltungen begleiteten den Frauenbund durch den Tag.

Einem Geheimtipp zu Folge ging der weitere Weg auf den Promberger Hof in Großweil. Eine kleine Wanderung auf einen Höhenweg begeisterte die Frauen besonders auf Grund der herrlichen Aussicht auf das Loisachtal mit dem Kochelsee und der herrlichen Bergwelt der Alpen. Im Hofcafé am Stern stärkte sich die Ausflugsgesellschaft für den Heimweg.

Vorsitzende Elisabeth Huber bedankte sich bei der Verantwortlichen für das Resort Reisen Silvia Spichtinger für die hervorragende Organisation. (gs)

Frauenbund unterwegs in Benediktbeuern und am Kochelsee

Am Samstag, 16. September, war der Frauenbund Laberweinting unterwegs nach Benediktbeuern und zum Kochelsee...

MitMachSingspiel Noah

Im Rahmen des Jubeljahres 1700-Jahre St. Martin kam am Freitag, die Gruppe „Shalom“ mit Diplomtheologe Martin Göth nach Laberweinting. Das Musical begann um 17.00 Uhr, dazu war die ganze Pfarrei aufgerufen das Mit-Mach-Musical „Noah unterm Regenbogen“ mit zu feiern. Es war für Kinder, Familien, eigentlich für alle geeignet. Jeder konnte ganz einfach mitmachen und sich auf die bekannte Geschichte aus dem Buch Genesis einlassen. Unter der mitreißenden Regie Göths  wurden auch alle Zuschauer in das Geschehen um Noah und seine Arche mit einbezogen. Die Frage "Willst du mit mir singen" wurde stimmgewaltig von den Kindern des Mitmachsingspiels mit Ja beantwortet. "Was ist los, Noah? Was ist los?", wurde Noah gefragt, als er nachdenklich die Hände in seinen Armen verbarg. Schnell stiegen die Tiere ein. Daraufhin verriet Noah, dass Gott eine große Flut angekündigt hat. Daher wurde rasch eine Arche gebaut. Weil der Einladung Noahs keine Menschen folgen wollten, lud er die Tiere  auf das Schiff zu kommen. Die Tiere wurden mit dem Lied "Kommt herein, kommt herein, steigt in Noahs Arche ein" aufgefordert, schnell in das Schiff zu steigen. Es dauerte nicht lange, da kamen die Wassertropfen zu ihrem Einsatz. Der Regen prasselte und das Wasser wurde immer mehr: Ein großes Meer umspülte die Arche und zwang Menschen und Tiere, in diesen beengten Verhältnissen aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Taube kündet vom Land

Nach einer langen Zeit in der rettenden Arche wurden die Tiere ungeduldig. Sie wollten endlich aussteigen. Doch Noah ließ Vorsicht walten und schickte zunächst einen Raben aus. Der Vogel aber kehrte bald völlig erschöpft zur Arche zurück. Er hatte noch kein Land entdecken können. So wurde einige Zeit später eine Taube beauftragt, die Lage zu überprüfen. Als diese mit einem grünen Zweig zurück kam, war die Freude groß. Die Flut war verschwunden und alle Tiere konnten aussteigen. Bei aller Freude aber vergaß Noah auch den Dank an Gott nicht. Und Gott versprach, die Welt nie wieder vernichten zu wollen. Als Zeichen dafür zog nun ein großer, bunter Regenbogen durch die gesamte Pfarrgarten. Viele bunte Tücher hielten die Kinder und auch Erwachsenen über ihre Köpfe und freuten sich über den guten Ausgang. Gemeinsam wurde gesungen: "Ein bunter Regenbogen ist über's Land gezogen. Damit ihr's alle wisst, dass Gott uns nicht vergisst."

Nach der Erfahrung der Rettung durch Gott freut sich Noah mit seinen Familie und allen Tieren. Deshalb waren alle anschließend zum Picknick im Pfarrgarten eingeladen, der Pfarrgemeinderat sorgte für Getränke. Jeder konnte seine Brotzeit auspacken und vielleicht auch mit anderen teilen. Ganz im Sinne des Hl. Martin. (fk)

Noah unterm Regenbogen

In einer wunderbaren Atmosphäre gelang es Martin Göth und der Gruppe Shalom alle Familien im Pfarrgarten in das Singspiel miteinzubinden. Die dunklen Wolken untermauerten die Regenerfahrung und schließlich lud der Sonnenschein zum Picknick im Pfarrgarten.