Christus bezeugen, wie geht das? - MMC Vortrag + Josefi Bruderschaftsfest

Zum Hochfest des Hl. Josef war am Samstag, 16.3., 18.00 Uhr Vorabendmesse; anschließend im Gasthaus Zierer gemeinsamer Abend der Marianischen Männerkongregation (MMC) Pfarrgruppe Laberweinting mit Expositur Franken und der Josefibruderschaft. Der Zentralpräses der MMC Pater Eberhard Lorenz OSB hielt einen Vortrag über Christus bezeugen, wie geht das?. Anschließend standen Ehrungen der Pfarrgruppen Laberweinting und Franken auf dem Programm. Am Sonntag, 18. März, 10.00 Uhr, Festmesse, gestaltet vom Liederkranz. Heute Dienstag, 19. März ist um 17.00 Uhr Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten; 18.00 Uhr Festmesse zum Namenstag des Hl. Josef.

Ortsobmann Josef Wolf konnte am Samstag im Gasthaus Zierer neben Zentralpräses Pater Eberhard Lorenz OSB auch Pfarrer Hilary Muotoe und mehere Sodalen begrüßen. Mit einem Gebet zu Anfang gedachte die Versammlung der verstorbenen Sodalen. Dies waren Ehrenmitglied Eduard Ringlstetter, Georg Kuttenhofer und Pfarrer Gerhard Betzner. Wolf sagte weiter: als Nachfolger von Ortsobmann Ludwig Sigl bin ich seit 2017 im Amt. Wegen Verhinderung, so Josef Wolf, werde er die Urkunden und Ehrennadeln für die Jubilare Manfred Limmer (10 Jahre) und Hans Rampf (40 Jahre) zu einem späteren Zeitpunkt überbringen.

Seinen Vortrag stellte der Zentralpräses unter das Motto „Christus bezeugen, wie geht das? Sehen wir uns die Stimmung in unserer Gesellschaft an. So vieles ist wichtig. Der Herrgott kommt erst später. Finden wir deshalb eine eigene Sprache im Innersten des Menschen. Die personale Beziehung ist wichtig. Wie in der Ehe heißt es „ich und du – wir zwei“. So sollten wir auch eine Einheit mit bilden. Zum Beispiel als äußeres Zeichen in einen Gottesdienst gehen, daß man sagen kann, heute ist aber die Kirche wieder voll. Wegen dem Herrgott mit singen und mit beten. Eben die kleinen Dinge, so Pater Leonhard Lorenz OSB, sind Beispiele für andere. Jeder sollte frei mit Gott sprechen. Sich bewußt werden, Gott schaut auf mich und hört mir zu. Mit Gott reden ist nicht nur beten (Rosenkranz etc.) sondern soll ein Dialog sein. Ein guter Gedanke kommt von Gott und im Alltag immer wieder sich sagen ich bin dir dankbar für das Geschenk des Glaubens. Der Zentralpräses sagte weiter, finden wir Zugang zur Hl. Schrift in der es heißt: freut euch und jubelt. Die Hl. Schrift vermittelt uns die frohmachende Botschaft. Wir sollten zufrieden sein, denn wir sind wertvoll in den Augen Gottes. Leben wir in Liebe für unseren Nächsten auch bei unserer Arbeit. Geben wir im Leben und unseren Alltag Zeugnis unseres Glaubens. Kleine Bitten im Alltag erleichtern das Leben. Die Heiligen von nebenan sind die Menschen neben mir. Unsere Heiligkeit besteht darin sich von Anderen zu beschenken zu lassen. Heiligkeit im Alltag, auch in kleinen Dingen zeigt uns, Gott ist am Werk, wenn etwas gelungen ist. Der Papst sagte, mein Wunsch ist es, daß Maria die Überlegungen kröne, weil sie wie keine andere die Seligpreisungen gelebt hat. Sie erbebte vor Freude in der Gegenwart des Herrn. Sie bewahrte alles in ihrem Herzen und ließ es von einem Schwert durchdringen. Sie ist die Heilige unter den Heiligen, die hochgebendeite die uns den Weg zur Heiligkeit lehrt und uns begleitet. Sie nimmt nicht hin, daß wir fallen und liegenbleiben. Zuweilen nimmt sie uns in die Arme, ohne uns zu verurteilen. Das Gespräch mit ihr tröstet und heiligt uns. Die Mutter Maria braucht nicht viele Worte. Es genügt ein ums andere Mal zu flüstern: „Gegrüßet seist du Maria“.

Zum Schluss bedankte sich Obmann Josef Wolf beim Präses für sein Kommen und die gemeinsame Feier des Gottesdienstes. Nach dem gemeinsamen Gebet beschloß dieser die Versammlung. Weiter gingen die Feierlichkeiten zum Josefibruderschaftsfest. Am Sonntag gestalteten die Sänger des Liederkranzes unter der Leitung von Anna Roider den Festgottesdienst zur Josefibruderschaftsfeier um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin. Anschließend war dann die traditionelle eucharistische Prozession durch das Dorf bei der dann viele Gläubige ein Zeugnis für das Allerheiligste und den Hl. Josef gaben. Heute Dienstag, 19. März ist um 17.00 Uhr Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten und um 18.00 Uhr die Festmesse zum Namenstag des Hl. Josef.

Diese Josefi - Bruderschaft wurde im Jahre 1688 gegründet. Sie besteht nun seit 330 Jahren. Das heißt, dass sich seit über drei Jahrhunderten Männer und Frauen der Pfarrgemeinde und über die Pfarrgrenzen hinaus dem Heiligen Josef, wenn sie ihre täglichen Aufgaben in Familie und Beruf, sowie der Kindererziehung erfüllen, weihen. Die Josefibruderschaft Laberweinting ist auch die zweitälteste Josefibruderschaft in der Diözese Regensburg. Der Heilige Josef bleibt für die Gläubigen immer ein Vorbild, weil er neben Maria die größte Nähe zum Sohn Gottes auf Erden hatte. Für alle Mitglieder soll dieses Bruderschaftsfest wieder ein öffentliches Bekenntnis zum Heiligen Josef werden.

Den Mitgliedern der Bruderschaft zu Laberweinting wurde durch einen eigenen Gnadenbrief des Papstes Pius VI. vom Dezember 7. November 1787 ein vollkommener Ablass an den vier Quatember-Sonntagen verliehen. Der an bestimmte Bedingungen gebunden ist, wie Teilnahme am Titularfest der Bruderschaft, Beichte, Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters.

Das große Deckengemälde im Kirchenschiff, gestiftet von der Josefibruderschaft, zeigt den Hl. Josef, dem Kranke und andere Hilfesuchende ihre Fürbitten entgegenbringen. Wie tief verwurzelt der Hl. Josef in der Pfarrei Laberweinting war, zeigt auch der linke Seitenaltar. Dieser Josefi-Altar, von Johann Paul Hager, Kötzting 1763 - 1765 geschaffen, zeigt im Altarbild das selige Sterben des heiligen Josef in den Armen von Jesus und Maria. Zwei Engelchen warten auf seine Seele, um sie in den Himmel zu führen. Weiter oben stehen schon die nächsten bereit, dazu Gott Vater und der Heilige Geist, die in der himmlischen Strahlensonne thronen. Die ganze heilige Schar steht am Sterbelager des heiligen Josef, Joachim und Anna, die Eltern der Muttergottes und Zacharias und Elisabeth, die Eltern des heiligen Johannes des Täufers. (fk)

   

   

Zwergerlgottesdienst - Gott liebt das Lachen

Zahlreiche Familien mit Kleinkindern besuchten vergangenen Sonntag den beliebten Zwergerlgottesdienst der Pfarrei St. Martin.

Die Kirchenmaus begrüßte die Kleinkinder im Kostüm, da es gerade von einem Faschingsfest kam. In einem Legespiel wurde in der Kreismitte aufgezeigt, wie schön es sein kann, sich zu verkleiden. In eine andere Rolle schlüpfen und einen Tag lang Prinzessin, Clown, Pirat oder Zauberer sein zu dürfen, bereitet viel Spaß und Freude. "Gott ist das Aussehen nicht wichtig, sondern er sieht dir ins Herz", so die Kernaussage. Pfarrer Hilary Muotoe sprach ein Gebet und gab den Kindern den Segen. Zum Abschluss bekamen die Kinder Tiermasken geschenkt.

Der nächste Zwergerlgottesdienst findet wieder am Ostermontag, dem 22. April statt. (gs) 


Jakob Zellner 30 Jahre Kirchenpfleger

Im Rahmen des Mitarbeiterabends im Pfarrheim St. Martin wurde das langjährige Kirchenratsmitglied und Kirchenpfleger Jakob Zellner verabschiedet. In seiner Laudatio dankte der neue Kirchenpfleger Max Wolf dem „Jak“ für seine 30 jährige Tätigkeit zum Wohle der Pfarrei. Vom 01.01.1989 bis zum 31.12.2018 war er Mitglied in der Kirchenverwaltung, sondern auch die gesamte Zeit Kirchenpfleger. Das ist heute Anlass Danke zu sagen und auf die vergangenen 30 Jahre zurückzublicken. Die Kirchenverwaltung hat zwei Hauptaufgaben: Sie ist verantwortlich für die Finanzen der Kirche und sie ist verantwortlich für die kirchlichen Gebäude (in der Kirchenstiftungsordnung steht: verantwortlich für Planung, Errichtung, Ausstattung und Unterhalt der kirchlichen Gebäude). Der Kirchenpfleger unterstützt den Pfarrer, er ist die „rechte Hand des Pfarrers“ erstellt am Anfang jedes Jahres einen Haushaltsplan und zum Jahresabschluß die Kirchenrechnung.

Max Wolf sagte weiter, Lieber „Jak“, du warst die rechte Hand von 4 Priestern nämlich von Gerhard Betzner, Manfred Wundlechner, Reinhard Röhrner und Hilary Muotoe und hast in deiner Amtszeit 30 Haushaltspläne und 30 Kirchenrechnungen für die Kirchenstiftung Laberweinting erstellt. Dein Start im Jahre 1989 war nicht leicht, denn es stand gleich eine größere Baumaßnahme an. Die komplette Innenrenovierung der Pfarrkirche. Die Durchführung dieser Maßnahme, besonders die Finanzierung, war eine große Herausforderung.
Beim Pfarrerwechsel im Jahr 1996 stand mit der gründlichen Sanierung des neuen Pfarrhofes das nächste große Projekt im Haus. Das größte Projekt in deiner Amtszeit jedoch war dieses Gebäude hier. Im Jahre 1995 wurde der sogenannte „Alte Pfarrhof“ von der Gemeinde zurück gekauft. Nach langwierigen Verhandlungen und nervenaufreibenden Gesprächen über die Gestaltung und Nutzung dieses Hauses, wurde von 1999 – 2004 schließlich die Generalsanierung mit Umbau zu einem Pfarr- und Jugendheim durchgeführt. Somit konnten den kirchlichen Gruppen und der kirchlichen Hilfsorganisation Caritas geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Da diese Maßnahme im Dorf heiß umstritten war, mußtes du teilweise auch viel Kritik einstecken. Heute zählt dieses Gebäude zu den schönsten im Dorf und ist damit eine Bereicherung für den Ort im Umfeld der Kirche. Weitere größere Baumaßnahmen waren 2011 die Instandsetzung der Friedhofsmauer am alten Friedhof. 2013 die Außenrenovierung des Pfarrhauses und 2017 der barrierefreie Zugang zum Pfarrsaal durch Einbau eines Außenaufzuges. Diese Baumaßnahmen waren zudem auch wichtige Beiträge zur Dorfverschönerung.
Laudator Wolf sagte weiter, doch neben diesen formellen Aufgaben hast du „Jak“ auch Jahr für Jahr weitere Tätigkeiten durchgeführt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Osterfeuer entzündet, für Fronleichnam Birken besorgt, an Weihnachten Christbäume besorgt und geschmückt, Heizung in der Kirche programmiert und in Betrieb genommen, Kirchgeld eingesammelt, Ersatzmesner gemacht und Ansprachen gehalten bei Einführungen, Jubiläen und Verabschiedungen von Priestern usw. Häufig bist du auf den Kirchturm gestiegen, wenn die Uhr falsch ging oder nicht richtig schlug. Oder aber das Glockengeläut nicht richtig funktionierte. Als ein Klöppel einer Glocke kaputt war, hast du den neuen Klöppel eigenhändig auf den Turm getragen.
Doch nicht genug du hast auch viele Tätigkeiten übernommen welche eigentlich nicht zu den Aufgaben eines Kirchenpflegers gehörten, nämlich Hausmeistertätigkeiten für das Pfarrheim. Du Jak hast dich gekümmert und warst dir für keine Arbeit zu schade. Das ist nur ein Teil davon, was du für die Pfarrgemeinde geleistet hast, alles zu nennen wäre sehr schwierig und würde diesen Rahmen sprengen. Besonders freut es uns, so der Sprecher, daß du dich nicht ganz zurückziehst, sondern der Kirchenverwaltung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst.
Also nochmals vielen Dank im Namen der Kirchenverwaltung für deine Arbeit all die Jahre und ein herzliches „Vergelt`s Gott“.

Anschließend überreichte Pfarrer Hilary Muotoe und Max Wolf die Dankurkunde vom Bistum an Jakob Zellner und seiner Frau Agnes Zellner einen Blumenstrauß, weil sie ihren Mann immer so lange an die Pfarrgemeinde ausgeliehen hat. (fk)


Wer glaubt ist nie allein - Mitarbeiterabend der Pfarrei mit Ehrung

Aus allen Teilen der Pfarrei St. Martin kamen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am vergangenen Freitag zum Gottesdienst zusammen. Pfarrer Hilary Muotoe sagte: Sie haben sich für den Glauben für die Pfarrei engagiert. Nur miteinander wird es lebendige Gemeinschaft. Glauben und Religion sind entscheidend im Leben, dass wir uns verstehen. Sie die ehrenamtlichen sind Brückenbauer. Sie die über den Augenblick hinaus ihr Leben gestalten. Haben sie weiter Freude am Glauben.

Der Gottesdienst wurde musikalisch vom B-Chor, unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer und mit den Instrumentalisten, umrahmt. Hier waren Lieder wie „Wer glaubt ist nie allein“, „Lobet den Herrn“ bis hin zu „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in unserem Rücken sein.“ zu hören.

Nach der Messfeier versammelten sich alle zum Jahresrückblick und zur gemeinsamen Agape im Pfarrsaal, wo ein reichhaltiges Buffet wartete. PGR Sprecher Josef Hundhammer hieß alle herzlich willkommen. In einer Diashow zeigte Silvia Spichtinger was sich alles im vergangenen Jahr ereignet hat. Ob Jugendchor oder Zwergerlgottesdienst, ob Fronleichnam, Pfarrfest, Ausflugsfahrten es wurde schon viel in der Pfarrgemeinde durchgeführt und geleistet. Pfarrer Hilary Muotoe dankte allen die sich für die Pfarrgemeinde eingebracht haben und sagte ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für die Dienste im vergangenen Jahr. Als äußeres Zeichen des Dankes schenkte er jedem Mitarbeiter eine süßes kleines Dankeschön.

Eine besondere Ehrung erhielt an diesem Abend Marianne Gandorfer, für ihr Engagement zum Ausfüllen von Urkunden im Pfarrbereich. Mit einen Blumenstrauß dankte ihr PGR Sprecher Josef Hundhammer, Pfarrer Hilary Muotoe und Kirchenpfleger Max Wolf. (fk)









Zwergerlteam verabschiedet Heidi Bräu

Heidi Bräu leitete fünf Jahre das Zwergerlgottesdienstteam

Nach dem Zwergerlgottesdienst wurde Heidi Bräu verabschiedet. Sie führte das Zwergerlgottesdienstteam fünf Jahre an. Mit viel Begeisterung arbeitete sie sich in die verschiedenen Themen ein und gestaltete zusammen mit ihrem Team kindgerechte und abwechslungsreiche Gottesdienste.

Dafür sprach Bianca Zehentbauer und Pfarrrer Hilary Muotoe ihr im Namen des Zwergerlgottesdienstteams ein herzliches Vergelts Gott aus und überreichten ein kleines Geschenk mit Blumen. Die Kinder spendeten zum Dank einen kräftigen Applaus. Bräu bedankte sich herzlich und betonte, dass die Zusammenarbeit mit Pfarrer Reinhard Röhrner und Pfarrer Hilary Muote hervorragend geklappt habe. Die die gut besuchten Kleinkindergottesdienste bestätigten ihre Arbeit und bereitete viel Freude, betonte Bräu.(gs)


Netz der Freundschaft hält uns zusammen - Zwergerlgottesdienst

Am vergangenen Sonntag haben wieder viele Kleinkinder in der Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting einen Zwergerlgottesdienst zum Thema "Freundschaft mit Jesus" gefeiert. Nach der Begrüßung durch die Kirchenmaus alias Sigrid Schlüter folgte eine Erzählgeschichte, angeleitet von Bianca Zehentbauer, wie Jesus seine Freunde findet und ihnen hilft. Freundschaft sei mit einem Fischernetz vergleichbar, das uns auffängt und auch zusammenhält. Renea Peschl stimmte die Lieder an und las die Fürbitten. Pfarrer Dr. Hilary Muotue sprach zu den Kinder über Freundschaft und gab ihnen den Segen. Sandra Schillinger schloss den Gottesdienst mit einem Dank und wies auf den nächsten Zwergerlgottesdienst an 24. Februar hin. (gs)

 

Mitarbeiterabend am 01. Februar 2019

In diesem Jahr findet der Mitarbeiterabend am Freitag, den 1. Februar statt. 
Der Pfarrgemeinderat lädt um 18.00 Uhr zur Messfeier in die Pfarrkirche ein. Anschließend sind alle neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ins Pfarrheim eingeladen. Die Messfeier wird musikalisch vom B-Chor gestaltet. Der Pfarrgemeinderat bereitet wieder eine reichhaltige Brotzeit vor. Alle, die sich aktiv in das Leben der Pfarrei in den verschiedenen Kirchen einbringen, sind herzlich zu diesem Abend eingeladen.
Es gibt keine persönlichen Einladen.


Zum Pfarrerwechsel

“Ebony and ivory live together in perfect harmony
Side by side on my piano keyboard,
oh Lord, why don't we?”

„Ebenholz und Elfenbein leben in vollendeter Harmonie
Seite an Seite bei meinen Klaviertasten,
o Gott, warum tun wir das nicht?

1982 sangen Paul McCartney
und Stevie Wonder dieses Lied,
das in kurzer Zeit die Hitparaden eroberte.

Schwarz und weiß stimmen zusammen
auf der Klaviatur des Lebens
wie Gott den Menschen in seiner Vielfalt schuf.

Im Miteinander unterschiedlicher Erfahrungen
und verschiedener Herkunft
offenbart sich die Weite des Horizontes.

Wo dieses Miteinander gelingt,
werden Grenzen überwunden
und wir alle eins in Christus

Ein herzliches Vergelt’s Gott…

…möchte ich Ihnen sagen. Ich bin immer noch überwältigt von den vielen wertschätzenden Zeichen bei meiner Verabschiedung. Vergelt’s Gott für alle Mühe beim Gottesdienst und bei der Verabschiedung im Pfarrheim. Vergelt’s Gott für all die persönli-chen Begegnungen.

Ich bin selbst erstaunt wie schnell die elf Jahre vergangen sind und wie sich plötzlich alles verändert. Gewohnte Wege bald der Vergangenheit angehören und neue Wege gegangen werden müssen. Es war schön hier Pfarrer zu sein mit vielen großarti-gen Erfahrungen und manchen Mühen, mit allen Facetten des Lebens von der Geburt bis zum Tod, geteiltem Leid und geteilter Freude.
Abschied nehmen heißt zurückblicken auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit in der Pfarrei in den verschiedenen Grup-pen und über die Grenzen der Pfarrei hinaus. Es heißt auch nach vorn blicken. Im Glauben und im Gebet sind wir verbunden über den Tag hinaus. Am Ende des Matthäusevangeliums versi-chert Jesus seinen Freunden:

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt“ Mt 28,20

Ich möchte mich auch für die vielen schönen Stunden bedan-ken, die ich hier erleben durfte, ebenso die lehrreichen. Der Glauben schlägt eine Brücke über die Grenzen von Orten und Zeiten hinweg.

Wenn ich jemand ungerecht behandelt habe, so bitte ich um Verzeihung. Vielleicht waren auch manche Entscheidungen nicht verständlich. Ich darf Ihnen versichern, dass ich stets versuchte die Geister zu unterscheiden und nach dem größeren Gut zu handeln.

Im Sommer 2007, ehe ich hierher kam, gab mir mein geistlicher Begleiter in der Recollectio in Fürstenried diesen Text des Apos-tels Paulus zur persönlichen Betrachtung:

„Als ich zu euch kam, Schwestern und Brüder,
kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen.
2 Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen
außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.“ (1 Kor 2,1-2)

Ist das nicht großartig! Wir haben einen Gott, der Mensch wurde um ganz bei uns zu sein, nicht nur in den schönen und guten Zeiten, sondern gerade dann, wenn wir ihn brauchen, wenn wir in unserem Leben gefordert sind und uns ohnmächtig erfahren. Kein Schönreden und Kleinreden der Welt mit ihren schweren und oft auch grausamen und unverständlichen Erfahrungen. Georg Büchner nennt da Leid den Fels des Atheismus, doch der Gekreuzigte, der in der Luft Hängende zwischen Himmel und Erde und der Sterbende Gottessohn ist uns so auch und gerade im Leid nahe.

Diese Kernbotschaft des Glaubens ist das Fundament auf dem ich ein sinnerfülltes Leben aufbauen kann, denn selbst dort wo die Liebe weint, trägt solcher Glaube. Ehrlicher christlicher Glaube verdrängt nicht die Angst, die jeder kennt, sondern trägt in der Angst des Lebens und führt durch sie hindurch, wie der Herr es in Getsemanie erlebte.

incipit exire, qui incipit amare | Augustinus, Enarationes in Psalmos 64,2
Wer beginnt sich zu lösen, beginnt zu lieben

In der Liebe sollen wir eins sein, wie es Jesus in den Abschieds-reden des Johannesevangeliums formuliert. Dabei müssen wir immer wieder den Weg des Lösens gehen, von gewohnten Er-fahrungen und Menschen. Es gehört zum Leben und öffnet den Weg Gott und Menschen, ja auch sich selbst zu lieben. Ich wünsche Ihnen, dass sie diese Erfahrungen in ihrem Leben ma-chen dürfen und so – modern gesprochen – authentisch oder kohärent leben können.  

Ich werde zum 1. September Stadtpfarrer in Kelheim Mariä Himmelfahrt, die Pfarrei in der Altstadt Kelheims, zwischen Donau und Altmühl. Im Gebet bleibe ich mit Ihnen verbunden, bitte beten Sie auch für mich,
Ihr Pfarrer Reinhard Röhrner

Frauenbund spendet 500 Euro an Pfarrgemeinderat

Der Katholische Frauenbund Laberweinting veranstaltete im Biergarten von Gasthaus Otto Wellenhofer in Eitting ein Sommerfest mit Spendenübergabe. Über 50 Frauen kamen überwiegend per Rad zum Biergarten, um miteinander das Sommerfest zu feiern. Erste Vorsitzende Elisabeth Huber bedankte sich bei allen Frauen für das fleißige Miteinander im vergangenen Halbjahr. Mit einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse wies Huber besonders auf die Kräuterbüscherl-Aktion im August und den Jahresausflug zum Altmühlsee Ende Juli hin. Die erwirtschafteten Gelder aus den ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie z.B. Verkauf von Palmbüscherl oder Kaffee und Kuchen am Pfarrfest, kommen immer einem guten Zweck zuteil. So war der KDFB in der Lage 500 Euro an den Pfarrgemeinderat zu spenden. Pfarrgemeinderatsmitglied Silvia Spichtinger nahm die Spende mit Freude entgegen und bedankte sich sehr herzlich. Bei lauschigen Sommertemperaturen und selbst kreierten Cocktails genossen die Frauen die schöne Atmosphäre im Eittinger Biergarten. (gs)

Zwergerlgottesdienst Gott segnet die Kinder

Verabschiedung scheidender Pfarrgemeinderäte

Vergelt's Gott für das Engagement und Glaubenszeugnis

Bei den Wahlen zum Pfarrgemeinderat sind drei bisherige Pfarrgemeinderäte nicht mehr angetreten. Neben Brigitte Amring und Eva Maria Wieland, die gemeinsam vier Jahre im Pfarrgemeinderat engagiert waren, trat auch der bisherige Sprecher nicht mehr an. Max Wolf war 24 Jahre im Pfarrgemeinderat und 16 Jahre davon Vorsitzender bzw. Sprecher des Gremiums. Darüber hinaus hat er viele Aufgaben im Hintergrund erfüllt. Auch seine Frau Marianne stand ihm in vielen Dingen stets helfend zur Seite.

Jeder der drei bekam von Pfarrer Reinhard Röhrner, dem jetzigem Sprecher Josef Hundhammer und Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe ein persönliches Geschenk. Frau Wolf bekam für Ihre Dienste einen Blumenstrauß. Die Kirche und der Glauben lebt vom Zeugnis Einzelner. Nur so kann Glaube bestehen und wachsen. Mit dem Ausscheiden aus dem Pfarrgemeinderat ist der Glaube nicht abgelegt wie Max Wolf bereits bei den Bittgängen als Vorbeter unter Beweis stellte.