Wo Glaube ist, da ist auch Lachen!

"Elvis lebt" noch in Weinting

Weiberfaschings-Party des KDFB ein voller Erfolg

 
Das Motto "Let us rock" des KDFB-Weiberfaschings zeigte bereits zu Beginn seine volle Bestätigung. Die Bahnhofsgaststätte "Zum Koch Luk", zum ersten Mal als Veranstaltungsort des Weintinger Weiberfaschings, war bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung  bis auf den letzten Platz gut gefüllt. Die Live-Band "Rock in Motion" konnte seinen Augen nicht trauen, dass die Tanzfläche bereits beim ersten Lied mit vielen Tänzerinnen gefüllt war.

Die Kostüme der Gäste war überaus originell und sehr viele Elivis-Doubles mischten sich unter das Volk. Viele Frauen waren erst auf dem zweiten Blick zu erkennen.  KDFB-Präsidentin Elisabeth Huber begrüßte närrisch die ganze "Weiberschar", besonders Elvis in Großformat alias Pfarrer Reinhard Röhrner. Die fast männerfreie Partyzone erwies sich zusammen mit der Band als Stimmungsgarant. Der Chor "Vivace" brachte Schlager zum Besten, in denen auch die Gäste mit einstimmten. Pfarrer Reinhard Röhrner, der bereits mit seinem gelungenen Kostüm alle Gäste überwältigte, bot einen humoristischen Jahresrückblick auf seine "Frauen". Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Prinzengarde des Eva-Plenninger-Vereins Geiselhöring. Es wurden zahlreiche Orden überreicht. Neben der Vorstandschaft bekamen unter anderem Emma Bieringer für jahrzehntelanges Austragen der Frauenbund-Zeitschrift und Annerose Bauer für kilometerweites Tragen des Frauenbund-Banners einen Faschingsorden. Die Lachmuskeln wurden bei der Einlage "Der Bauer und sei Oide" von Silvia Spichtinger, Evi Wieland und Heidi Buchner-Gandorfer strapaziert.  Mit frisch gebackenen Schmalzgebäck und leckeren Cocktails wurde der Abend zusätzlich versüßt. Die Stimmung war stets ausgelassen und Frauen jeden Alters konnten ausgiebig miteinander feiern. Ob als Solotänzerinnen oder im Paartanz, die Live-Band konnte immer mit einer vollen Tanzfläche rechnen. Elisabeth Huber bedankte sich sehr herzlich beim gastfreundlichen Wirt "Luk" und wurde in der Entscheidung im Lokal zu feiern, bestätigt. (gs)

Opens internal link in current windowBilder vom Weintinger Weiberfasching

Die Kerze soll leuchten und Wärme spenden

Am Sonntag besuchten nach der Heiligen Messe die Kleinkinder mit ihren Eltern in der Pfarrkirche St. Martin den Zwergerlgottesdienst. 35 Kleinkinder versammelten sich mit Pfarrer Reinhard Röhrner und dem Zwergerlgottesdienst-Team rund um den Altarraum. 

Es wurde eine neue Kerze für den Zwergerlgottesdienst gesegnet. Das Besondere daran ist, dass jedes Mal ein themenspezifisches Bild an der Kerze von einem Kind angebracht werden darf. Die Kirchenmaus begrüßte die kleinen Gäste und fragte die Kinder, warum es denn heute in der Kirche so dunkel sei. Schnell kamen die Kinder auf die Idee, dass die Kerzen noch nicht angezündet sind. Pfarrer Reinhard Röhrner segnete die neue Gottesdienstkerze und die Teelichter für die Kinder.

Im Erzählstück „Gespräch zwischen Kerze und Zündholz“ ging es um den Zwiespalt der Kerze zwischen dem Leuchten und dem "Kleiner werden". Musikalische Unterstützung gab es von Gabi Gierl mit dem Akkordeon. Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Teelicht überreicht. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet am Ostermontag, den 17. April statt. (gs)

Opens internal link in current windowBilder vom Zwergerlgottesdienst

Christus auf Augenhöhe

Im Rahmen der Kunstaktion Dasein in Kunst und Kirche werden Künstler eingeladen Werke für den Kirchenraum zu schaffen. Der im vergangenen Herbst verstorbene Dr. Friedrich Fuchs initiierte und begleitete das Projekt in den vergangenen Jahren. Das Rahmenthema Barmherzigkeit wurde von zahlreichen Künstler aus der Region ganz unterschiedlich aufgegriffen und verwirklicht.
Die Christusplastik von Dominik Schleicher aus einem kleinen Ort zwischen Amberg und Regensburg ist als filigrane Bronzeskulptur ausgeführt. Der gelernte Steinbildhauer liebt es immer wieder mit Bronze zu arbeiten, das ganz andere Materialeigenschaften wie der Stein zeigt.

Von Ferne ist es ein gekreuzigter Christus, er erinnert an ein romanisches Triumphkreuz mit einem verherrlichten Christus. Karfreitag und der Ostermorgen können in einem Bildwerk erahnt werden. Beim Näherkommen zeigt sich, dass das vermeintliche Kreuz nur die ausgebreiteten Arme des Corpus sind. In der Orantenhaltung steht Christus auf Augenhöhe, die Skulptur hat eine Höhe von ungefähr einem Meter fünfundsiebzig.

Sein Kopf ist aufrecht und kraftvoll, die Hände vom Kreuzbalken gelöst. Die Handflächen zeigen in entgegengesetzte Richtungen: die eine Hand wirkt beschützend, behütend, bergend mit der Handöffnung nach unten; die andere erhebend, erleichternd, aufrichtend mit der Handöffnung nach oben. Darin zeigt sich Gottes Barmherzigkeit mit dem Menschen, weil er auf ‚Augenhöhe‘ da sein will in den verschiedenen Erfahrungen des Lebens.

Die Skulptur ist auch einer Schwelle montiert, die vor den Stufen des Altares ist. Der Ort wurde bewusst gewählt, weil es der Übergang vom Kirchenschiff zum Presbyterium ist. Der Ort, an dem früher in Dom- und Klosterkirchen der Lettner war, der den Raum des Gottesvolkes, das Langhaus der Kirche, vom Altarraum trennte. Hier war bis zur tridentinischen Liturgiereform der Kreuzaltar für das Volk.

„Introibo ad altare dei.“ – „Ich will hinaufsteigen zum Altar des Herrn“ Daran mag sich mancher aus längst vergangener Zeit noch erinnern. Die offene und einladende Form kann gleichsam eine künstlerische Umsetzung des Aggioranemto der Liturgiereform nach dem zweiten vatikanischen Konzil verstanden werden. Die erbeten Barmherzigkeit Gottes für den sündigen Menschen wird hier durch die Skulptur Ins-Werk-gesetzt.
Auf dem Jura-Block erwächst ein Bronzestab, aus dem die Figur des Gekreuzigten herauswächst. Der Stab erinnert an einen Pilgerstab, an dem sich der Betrachter beim gedanklichen Überschreiten der Schwellen seines Lebens festhalten kann. „Sich aufrichten lassen“, „sich festhalten können“, „seinen Lebensweg weitergehen, auch wenn es nicht leicht fällt“, das sind Momente dieser besonderen Begegnung mit Christus. Sein Anblick will dem Betrachter neue Kraft geben. Der Lebensweg mit seinen Höhen und Tiefen ist in dem Metallband am Boden abstrakt dargestellt.

Der Ort ist mitten in der Blickachse der Gläubigen zu Altar und Tabernakel, also den Orten an denen wir die Wirklichkeit Gottes in Fleisch und Blut feiern. Mit den ausgebreiteten Armen nimmt die Skulptur sinnbildlich alle mitfeiernden Christen mit hinein in das Geheimnis des Glaubens.
„Christus auf Augenhöhe“ ist nicht nur eine Höhenangabe für die menschenhohe Plastik, sondern das Motiv der Barmherzigkeit Gottes schlechthin. Gott begegnet dem Menschen „auf Augenhöhe“. Darin wird seine große Barmherzigkeit sichtbar, spürbar und erlebbar. „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters“ (Papst Franziskus).

Nach der samstäglichen Vorabendmesse waren die Mitfeiernden eingeladen sich dem Kunstwerk zu nähern und mit dem Künstler selbst ins Gespräch zu kommen. Dabei beschrieb der Künstler auch den Weg, bis es zu dem Kunstwerk im Rahmen der Aktion der Künstlerseelsorge und des Diözesanmuseums kam.

Bis zum 19. März wird das Kunstwerk in der Pfarrkirche St. Martin sein und lädt ein zum Betrachten und Beten.

Initiates file downloadFaltblatt zur Ausstellung

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Seid zur Heiterkeit bereit!

"Fröhlichkeit und Wein vertreiben alle trüben Gedanken!" - So ähnlich dachten es sich wohl auch die Besucher des Rentnertreffs im Februar. Zu Kaffee mit selbstgebackenen Kücheln und Faschingskrapfen trafen sich die Rentner diesmal maskiert oder mit einem lustigen Hut.

Beim gemeinsamen Singen und guter Musik stieg die Stimmung schnell. Frau Gierl verstand es hervorragend mit dem Akkordeon den Nachmittag zu begleiten. Ebenso die heiteren Geschichten oder die Faschingstombola, bei er es heitere und großartige Preise zu gewinnen gab. Vom Candlelightdinner über Spülmaschine bis zum BMW war alles dabei. Das Dialekträtsel forderte den Geist und die Lachmuskeln bei der Auflösung mancher unbekannter Begriffe gleichermaßen. 

So eilten die Stunden dahin und man war sich einig, so jung kommen wir Rentner nicht mehr zusammen und es war jede Minute des Zusammenseins wert.

Opens internal link in current windowBilder vom Fasching im Rentnertreff

Pfarrei sagt herzlich Vergelt’s Gott

Am Freitagabend waren alle neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrei St. Martin eingeladen. Der Pfarrgemeinderat hatte sich in diesem Jahr am Lichtmesstag orientiert um den vielen ein Vergelt’s Gott zu sagen, die in den unterschiedlichen Bereichen sich im Leben der Pfarrei engagieren. In diesem Jahr war es der Gedenktag des heiligen Bischofs Blasius, der um das Jahr 316 in der Christenverfolgung unter Kaiser Licinius als Bischof von Sebaste im heutigen Armenien enthauptet wurde.
In unserer Gesellschaft ist das Bekenntnis zu Christus kein Todesurteil wie in vielen anderen Orten auf unserer Welt. Weltweit sind die Christen die am häufigsten verfolgte Religionsgemeinschaft. Aber auch bei uns kann man ein müdes Lächeln oder sogar Unverständnis und Spott ertragen müssen, wenn man offen sagt, dass man sich für Glaube und Kirche engagiert. In den Fürbitten wurde sowohl aller ehrenamtlich tätigen wie auch aller verfolgten gedacht. Die Messfeier in der Pfarrkirche wurde musikalisch vom verstärkten B-Chor unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer gestaltet.
Anschließend hatte der Pfarrgemeinderat wieder ein köstliches kaltes Buffet im Pfarrsaal vorbereitet. Schnell füllte sich der Pfarrsaal. Pfarrer Röhrner dankte noch einmal allen für die Vorbereitungen des Abends sowie das vielfältige Engagement. Er selbst dürfe dankbar sein mit so vielen aktiven Menschen den Glauben gemeinsam leben zu dürfen.
In einem Rückblick mit Bildern aus dem vergangenen Jahr wurde viele gemeinsame Erfahrungen wieder lebendig. Für Ihr jahrzehntelanges Engagement als Lektorin bzw. Kommunionhelfer danke er anschließend auch im Namen des Bistums Regensburg Marianne Roider und Otto Huber.
Als Zeichen der Anerkennung schenkte der Pfarrer anschließend jedem eine individuelle Warnweste. Der Aufdruck „GLAUBE MACHT SICHER“, vertieft noch einmal den Gedanken, dass der sicher ist, der im Glauben fest verwurzelt ist, ja der Glaube eine Macht ist, die in den Unsicherheiten des Lebens trägt.

Opens internal link in current windowBilder vom Mitarbeiterabend

Mitarbeiterabend 2017

Ein herzliches Vergelt's Gott allen, die sich in das Leben in der Pfarrei einbringen.

Lichterfeier an Darstellung des Herrn

Wir segnen die Kerzen am Fest der Darstellung des Herrn. Zum ersten Mal ist Jesus im Tempel gegenwärtig. Sein Licht leuchtet in die Dunkelheit der Welt.

Ein Licht das Heiden erleuchtet

Licht – immer wieder neu fasziniert es uns. Heute, 40 Tage nach dem Hochfest der Geburt des Herrn, weihen wir jene Kerzen, die in der Kirche und in unseren Häusern und Wohnungen im Lauf des Jahres brennen werden.  Die Erstkommunionkinder haben Ihre verzierten Kerzen mitgebracht, mit denen sie in die Kirche einziehen werden und zum ersten Mal Gast am Tisch des Herrn sein werden.
Das Fest der Darstellung des Herrn erinnert an die Vorschrift aus dem Buch Levitikus nach der 40 Tage nach der Geburt eine kultische Reinigung vorgeschrieben und jede männliche Erstgeburt Gott geweiht werden soll. Dass Gott in Jesus ganz Mensch werden wollte, zeigt sich auch im Erfüllen des mosaischen Gesetzes. Sein Erlösungswerk wird greifbar, weil durch ihn das Gesetz erfüllt ist.
Pfarrer Röhrner segnete im Pfarrheim die Kerzen, die von zuhause mitgebrachten wie die Kerzen, die in der Kirche das Jahr über verbrannt werden. Die brennenden Kerzen erinnern uns an Jesus Christus, den Simeon im Tempel als „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ bezeichnete.
Auch wenn die Weihnachtszeit mit dem Fest der Taufe des Herrn endete, scheint heute noch einmal ein weihnachtlicher Glanz auf, der zugleich auf das Osterfest verweist, wo Christus als Sieger über Sünde und Tod aus dem Dunkel der Welt als ungebrochenes Licht erscheint.
Wenn wir noch einmal zurückblicken auf den Weihnachtstag, dann kommen uns die Worte aus dem Prolog des Johannesevangeliums in den Sinn: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“, aber auch das, was der Evangelist gleich anschließend sagt: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst“. So wollen wir den Herrn bitten, dass nicht nur der Schein der Kerzen unser Antlitz erleuchte, sondern Christus, das Licht der Welt, unser Innerstes hell mache.
So zogen die Gläubigen in einer Lichterprozession singend in die Pfarrkirche St. Martin um die Gegenwart Gottes in der Eucharistie zu feiern. Im Blick auf den kommenden Tag konnten die Gläubigen am Ende der Messfeier noch den Blasiussegen empfangen und waren eingeladen zur Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

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