Weintinger Kathreinmarkt 2017

Am 25. und 26. November ist wieder der beliebte Kathreinmarkt in Laberweinting rund um das Pfarrzentrum St. Martin.

Samstag, 25. November
16.00 Uhr Vorabendmesse zum Hochfest Christkönig
anschließend Markteröffnung

Sonntag, 26. November
9.45 Uhr Hochamt zum Hochfest Christkönig
13.00 Uhr Markteröffnung

An beiden Tagen ist die Ausstellung
Kunst&Handwerk im Pfarrsaal
für Besucher geöffnet,
ebenso können Sie einen Besuch in der
Caritas Sozialstation
machen.Opens internal link in current window

Opens internal link in current windowWeitere Informationen zum 21. Weintinger Kathreinmarkt

Unser Vorbild ist der heilige Martin

Im Jahr 316 oder 317 wurde der heilige Martin im heutigen Ungarn geboren. Daher feierte die Pfarrei Laberweinting vom Martinsfest 2016 bis zum Martinsfest 2017 ein Sanktmartinsjahr „1700 Jahre“. Am Sonntag nach dem Festgottesdienst zum Patrozinium am Vormittag erhielt der der neue Aufzug am Pfarrheim den kirchlichen Segen.

Überaus viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern waren am Spätnachmittag zur Martinsfeier gekommen. Nachdem Eingangslied trugen die heurigen Kommunionkinder in einem Spiel die Martinsgeschichte vor. Einstudiert von Irmgard Eggl und Angelika Beck brachten die Spieler in anschaulicher Weise die Mantelteilung am Stadttor von Amiens zu Gehör. Die  Sprecher sagten: Martin wird im Jahr 316 in Ungarn geboren, also vor genau 1700 Jahren. Sein Vater ist römischer Soldat und später Offizier. Martin wächst in Pavia in Italien auf. Er ist sehr häufig mit Christen zusammen, die ihm von Jesus erzählen und von Gott. Er will sich taufen lassen. Aber sein Vater ist dagegen. Martin soll mit 15 Jahren Soldat werden. So wird Martin Soldat und kommt, es ist sehr harter Winter, in die Stadt Amiens in Frankreich. Hier trifft er auf den Bettler und teilt seinen Mantel mit diesem. Bevor der Bettler danken kann ist Martin verschwunden. Nach einem Traum, in dem im Jesus erschienen ist, lässt er sich taufen und gibt den Soldatenberuf auf. Am 4. Juli 372 wird Martin zum Bischof von Tours geweiht. Der 11. November ist sein Gedenktag. Martin ist zum Licht für den Bettler geworden und für viele Arme. Jesus sagt: Ihr seid das Licht der Welt. Leuchtet im Dunkel wie die Sterne am Himmel. Nehmt eure Laternen in die Hand, haltet sie hoch. Euer Licht mache die Erde hell. Die Kommunionkinder zeigten auch ihre Laternen und sagten: Martin, durch dich hat der Himmel die Armen umarmt und die Nacht ein Licht gebracht. Martin, durch dich hat der Himmel den Kranken umarmt und in die Nacht ein Licht gebracht. Martin, durch dich hat der Himmel den Schwachen umarmt und in die Nacht ein Licht gebracht.

Begleitet wurde diese Martinsfeier mit Liedern auf der Orgel. Auf Großleinwand, von Gerhard Englbrecht projiziert, konnten alle Besucher dieses Spiel auch in den hinteren Bänken verfolgen. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: An diesem Tag ehren wir St. Martin, unsere Pfarrpatron. Denn der heilige Martin war ein besonderer Mensch. Wie der Hl. Martin sollten auch wir auf den Anderen schauen und mit ihm teilen, soweit es möglich ist. Bringen wir das Licht in die Welt und teilen mit unseren Mitmenschen. Pfarrer Reinhard Röhrner segnete danach das Licht und die Laternen. Es war ein schönes Bild, als die Kinder die brennenden Laternen nach oben und vorne hielten. Heuer konnte der Umzug nicht im Freien gehalten werden, wegen der schlechten Witterung. So zogen die Kinder mit den Ministranten und Pfarrer Röhrner durch die Kirche und die Kinder waren fest dabei mit zu singen bei den Liedern "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" und  "Ich geh mit meiner Laterne!". Nach der Segnung der Martinsbrote erhielten alle aus den Händen von den Ministranten und Pfarrer Röhrner, sowie Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe, jeder die beliebten Martinsplätzchen überreicht. (fk)

Bilder vom Martinsfest

Viele kamen wieder zur abendlichen Martinsfeier mit Martinsspiel und Laternenumzug in die Pfarrkirche St. Martin.

Aufzug am Pfarrheim zum Patrozinium eingeweiht

Ein lang gehegter Wunsch ist mit der Fertigstellung des Aufzugs am Pfarrheim St. Martin pünktlich zum Patrozinium in Erfüllung gegangen. Der Pfarrsaal ist wie auch die Caritas Sozialstation und die Beratungsstellen der Caritas im ersten Obergeschoss des Pfarrheims untergebracht. Immer wieder stellt sich die Überwindung des Stockwerks als Hindernis dar. Mit dem Aufzug ist das Pfarrheim nun barrierefrei geworden. Das Parterre und Hochparterre kann durch den Innenhof respektive den Eingang an der Habelsbacherstraße ohne Hindernisse erreicht werden. Vom Innenhof aus kann man nun mit dem neuen Aufzug in den ersten Stock fahren.

Das Benefiz Open Air im Juli 2012 war gleichsam der Startschuß für die konkreten Überlegungen. Vier Bands spielten in eine Sommernacht hinein und verzichteten auf die Gage um einen Grundstock für die Finanzierung zu legen. Kirchenpfleger Jakob Zellner nannte nach dem Festgottesdienst folgende Zahlen: Die Kostenschätzung lag bei 77.000 €. Spenden kamen seit 2012 17.237 € zusammen. Die vielen Einzelspenden (und auch Vereine) betrugen 12.662 €. Spenden über die Sparkasse (Unterstütze dein Projekt) 3.800 €. Restspenden Sparkasse 675 €. Auch von der politischen Gemeinde gab es 5.000 € Zuschuß. Die bischöfliche Finanzkammer unterstützte das Projekt mit 45% der Kosten (34.700 €).  Der Rest (20.163 €) wird aus Mitteln der Pfarrkirchenstiftung bezahlt. Kirchenpfleger Jakob Zellner freute sich über die Verwirklichung des Projekts und wünschte den Kritikern, die es immer gebe, dass sie auch mit 80 und 90 Jahren noch problemlos alle Treppen überwinden könnten.

Viele verschiedene Optionen wurden bedacht, vom Treppenlift über einen Aufzug im Innenbereich bis zum jetzt gefundenen Modell. Der beauftragte Architekt Johannes Pielmeier fand mit dem Aufzug ein ganz neues Modell, das ohne gläsernen Umbau auskommt. Die ausführenden Firmen arbeiteten Hand in Hand und so konnte er nun rechtzeitig zum Fest des heiligen Martin fertig gestellt werden.

Nach der Messfeier zum Patrozinium und dem festlichen Te Deum zogen Gläubige und liturgischer Dienst mit Pfarrer Röhrner und Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe zum Pfarrheim. „Wir freuen uns über den neuen Aufzug am Pfarrheim, der Menschen zueinander bringen soll. Wir hoffen, dass sie die Erwartungen vieler erfüllen werden und so neu Gemeinschaft wachsen kann, sagte Pfarrer Reinhard Röhrner. Am Fest des heiligen Martin, der die Not des Bettlers gesehen hat und so Christus begegnete, soll der neue Aufzug Menschen zueinander zu führen und die Begegnung untereinander zu fördern. Er mag die Nutzer vor Schaden bewahren und die gegenseitige Rücksicht stärken.

Nach der Segnung waren Interessierte eingeladen eine Probefahrt mit dem neuen Aufzug zu unternehmen, 2. Bürgermeister Josef Keufl und Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier fuhren mit den Geistlichen im neuen Aufzug. (fk)

Einweihung des Aufzugs am Pfarrheim

Mit dem kirchlichen Segen wird der Aufzug offiziell in Betrieb genommen. Künftig können Besucher des Pfarrsaals oder auch der Caritas Sozialstation bzw. der Beratungsstellen mit dem Aufzug in den ersten Stock gelangen.

Telefonumstellung Pfarrbüro

Nach Mitteilung vom 26. September ist die Schaltung von der Telekom zu AMPLUS erst am 30. Oktober. Auf Nachfrage wurde uns am 27. Oktober mitgeteilt, dass der SChaltugnstermin nun am 7. Dezember sein soll. So bitte ich in diesen Tagen bei eventuellen Verbindungsprobleme um Nachsicht.

St. Martin im Zwergerlgottesdienst

Teilen wie St. Martin, Lichter teilen und vermehren, dass es im Leben aller hell werden kann. Auch die Kleinsten feierten den Pfarrpatron mit einem Martinsumzug in der Pfarrkirche.

Bilder von Markus Lorenz

Auferstehungskreuz | Hermann Bigelmayr

Kreuz und Auferstehung wird in jeder Messfeier gegenwärtig. Das Erlösungshandeln Gottes in Jesus Christus ist die zentrale Botschaft des Christentums. Der Münchner Künstler Hermann Bigelmayr wird im Rahmen der Aktion "Dasein | Kunst in Liturgie und Kirche" des Diözesanmuseums und der Künstlerseelsorge Regensburg sein Kunstwerk Auferstehungskreuz in der Pfarrkirche St. Martin zeigen.

Zusammen mit Vertretern des Diözesanmuseums, dem Künstler und Pfarrer Reinhard Röhrner wird das Kunstwerk allen Interessierten am 2. November nach der Abendmesse vorgestellt. Der Künstler stellt sicha uch selbst den Fragen der Anwesenden.

Allerseelen - ein treffender Tag für das Kunstwerk. Wir beten um die Erlösung der Menschen, aller Seelen. Wir beten und feiern aus der Hoffnung auf Auferstehung und Vollendung bei Gott. Dazu passt die Botschaft des Auferstehungskreuzes. Lassen Sie sich mitnehmen!

Alles wandelt sich | Allerheiligen 2017

Überaus viele Gläubige fanden sich an Allerheiligen ein, um den Verstorbenen der Pfarrei Laberweinting zu gedenken. Für viele Besucher ist dieses Totengedenken ein Abschied nehmen von den Angehörigen. Dieses Gedenken ist auch Gedenken an Jesus Christus, dass er uns aufrichtet. Unser Leben ist geprägt vom Kreuz als Zeichen der Not, aber unsere Rettung. In diesem Totengedenken erfahren wir äußere Sammlung und innere Ruhe. Am Nachmittag bei der Totenfeier in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Martin beteten die Anwesenden dann auch für die im letzten Jahr 17 Verstorbenen, die Pfarrer Röhrner einzeln zum Gedenken vorlas.

Pfarrer Reinhard Röhrner sagte an diesem Nachmittag: Wie geht es ihnen heute? Wie weit sind sie schon auf dem Weg zur Heiligkeit? – Ach so, sie wollten gar nicht heilig sein. Naja, ein bisserl schon, aber nicht so ganz? Das geht leider nicht, wasch mich, aber mach mich nicht nass geht auch nicht. Pfarrer Reinhard Röhrner zitierte Bert Brecht aus dem Jahr 1944: Alles wandelt sich. Neu beginnen kannst du mit dem letzten Atemzug. Aber was geschehen, ist geschehen. Und das Wasser das du in den Wein gossest, kannst du nicht mehr herausschütten. Wer Christ sein will, ist damit auch auf dem Weg zur Heiligkeit. Der Anfang ist gemacht. In der Taufe werde ich wiedergeboren aus Wasser und Heiligem Geist um so in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben. Das führt mich, bei manchem Auf und Ab im Leben hin zur Gemeinschaft mit Gott. Diese volle Gemeinschaft nennen wir Heiligkeit. Deshalb feiern wir mit Allerheiligen nicht nur die kanonisierten Heiligen, also jene die von der Kirche offiziell heilig gesprochen wurden, sondern alle, die in Gott vollendet sind und auf dem Weg dorthin.

Anschließend zog Pfarrer Reinhard Röhrner und Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe, sowie mit den Ministranten und allen Pfarrangehörigen zum neuen Friedhof um die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch zu segnen. Hier konnte man dann viele, bekannte alte und neue Gesichter an den Gräbern antreffen. Dieser Tag war auch ein Treffen vieler Verwandter, die von weither angereist waren, um sich am gemeinsamen Grab zu treffen.

Der erweiterte B-Chor gestaltete am Hochfest Allerseelen, gestern Donnerstag, 2.11., das Requiem für die Verstorbenen der Pfarrei um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin unter der Leitung von Heidi Maier. (fk)

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