Mit dem Allerheiligsten durch die Felder

Der Freitag nach Christi Himmelfahrt ist in gewisser Weise der Höhepunkt der Bittgänge, die in den Tagen vor dem Fest der Himmelfahrt Christi zum lebendig gelebten Glauben gehören. Mit dem Allerheiligsten in der Monstranz zogen  die Gläubigen hinaus durch die Straßen und Felder und erbitten den Segen Gottes. An den vier Stationen wurde für die Früchte der Erde, die Bewahrung der Schöpfung, den Frieden und das heilvolle Miteinander der Menschen gebetet.

Ihren Ursprung haben Schauerprozessionen und sogenannte Schaufrömmigkeit im ausgehenden Spätmittelalter. Seither gehören sie mit den eucharistischen Hymnen zur katholischen Glaubenstradition. Im Schauen des verwandelten Brotes in der Monstranz drückt sich die Sehnsucht der Gläubigen nach Nähe zum Erlöser und nach der eigenen Erlösung aus.

Der Schauerfreitag hat also nichts mit Regen- oder Gewitterschauern zu tun, wenn gleich die Tage um Christi Himmelfahrt in zahlreichen Bauernregeln als Anzeichen für die künftige Wetterentwicklung gelten. Die Pfarrei St. Martin zog wie alljährlich am Schauerfreitag mit dem Allerheiligsten um 19.00 Uhr von der Pfarrkirche los. Die Erstkommunionkinder begleiteten das Allerheiligste neben dem Himmel. An vier Stellen wurde der mit getragene Altar abgestellt, die Frohbotschaft verkündet und der eucharistische Segen erteilt. (fk)

Opens internal link in current windowBilder von der Schauerprozession

Maria, Mutter des göttlichen Wortes

Altbairische Maiandacht

Bereits seit 1977 wird in der Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben lieben Frau von Haader“ eine altbairische Maiandacht gestaltet. Der Gründer des Weintinger Volksmusikkreises, der mittlerweile verstorbene Rektor Franz Rösch, hat sie zusammen mit seinen Sangesfreunden ins Leben gerufen.

Der Weintinger Manna-Gsang setzte nun am Mittwoch diese lange Tradition fort. Überaus viele Marienverehrer und Volksmusikfreunde füllten die Wallfahrtskirche bis auf den letzten Platz. Es mussten extra noch Stühle durch die Organisatoren bereitgestellt werden.  

Die Maiandacht, zu der Pfarrer Reinhard Röhrner die Gebete sprach, wurde mit dem Lied „Gruß an Maria“, vom Weintinger Manna-Gsang eröffnet. Die Leitung und wochenlange Einstudierung der Lieder hatte Alois Giglberger.

Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Gott Vater vom Himmel, wir preisen dich für alles, was du geschaffen hast. Wir preisen dich besonders für Maria, die du zur Mutter deines Sohnes erwählt hast. Sie ist die Fürsprecherin an deinem Thron. Mit ihr kommen wir voll Vertrauen zu dir. Gemeinsam beteten alle: Zu dir Vater, rufen wir mit Maria, Durch dich Christus beten wir mit Maria, In dir heiliger Geist singen wir mit Maria: Meine Seele preißt die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn der Mächtige hat großes an mir getan, und sein Name ist heilig.

Nach dem gemeinsamen Gebet waren von der Weintinger Stubn Musi das Stück „D`None“ zu hören. Nach einem Gegrüßet seist du Maria  folgte durch Bianca und Verena Heinrich das Lied „Maria, Jungfrau voller Ehr“. Im Impuls sagte Pfarrer Röhrner: Maria ist die Mutter des göttlichen Wortes. Er wurde in Maria Mensch, um uns Menschen zu erlösen. Gottes Wort ist schöpferisch am Beginn der Welt und in Maria, überall wo Gottes Wort ausgesprochen und angenommen wird.  Zur Lesung brachte der Weintinger Manna-Gsang „Jungfrau und Mutter“ den Marienverehrern zu Gehör. Zwischen Betrachtungen und Gebeten untermalte die Weintinger Stubn Musi das Programm mit dem „Andante II“. Nach der Aussetzung des Allerheiligsten folgten die Geschwistern Heinrich mit „Meerstern, ich dich grüße“. Der Manna-Gsang brachte anschließend „Du schöne Morgenröt“. Begleitet wurde der Manna-Gsang, sowie die Geschwister Heinrich, von Wilfried Spitzer an der Zither.

Weitere volkstümliche Klänge und Stücke des Weintinger Stubn-Musi, wie „Dankgebet“ und „Erev Ba“ ließen diese traditionelle Maiandacht für alle Liebhaber zu einem Genuss werden. Zum eucharistischen Segen sangen alle gemeinsam das „Sakramentslied“. Mit dem Lied „Der Engel des Herrn, brachte Maria die Botschaft.“. neigte sich diese altbairische Maiandacht dem Ende entgegen. An der Orgel begleitete diese herrliche Maiandacht Barbara Roider. (fk)

Opens internal link in current windowBilder der Maiandacht in Haader

Die Welt der Großstadt erleben

Die Kommunionkinder der Pfarrei St. Martin durften sich über einen schulfreien Tag freuen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging der gemeinsame Jahresausflug in die Großstadt München. Zuerst stand die Feier der Hl. Messe im Herzoglichen Georgianum auf dem Programmpunkt. Das zweitälteste Priesterseminar, direkt an der Ludwigsstraße, bildete nicht nur Pfarrer Reinhard Röhrner zum Priester aus, sondern auch Papst Benedikt XVI. studierte dort von 1949 bis 1951. Ein weiterer Student Pfarrer Sebastian Kneipp behandelte am Georgianum zum ersten Mal heimlich Kommilitonen, die, wie er, an Tuberkulose erkrankt waren. Die Besichtigung der dort ansässigen Sammlung von religiösen Kunstwerken wurde für die Kinder durch die interessanten Ausführungen von Pfarrer Röhrner zu einem kurzweiligen Vergnügen. Nach so vielen Eindrücken durften die Kinder im dazugehörigen Garten toben. Danach machte sich die Gruppe zu Fuß auf in den nahe gelegenen Englischen Garten. Die Kinder waren beeindruckt von der Weite des Parks und genossen ausgelassen das schöne Wetter. Am Chinesischen Turm konnten die wenigen Sonnenstrahlen im Biergarten bei einer kräftigen Brotzeit genossen werden. Gerne lernten die Kinder ihren "Herrn Pfarrer" außerhalb von Schule und Kirche kennen. Anschließend ging es gemeinsam in den Tierpark Hellabrunn. Besonders gruselig wurde es in der "Bat Cave". In der Fledermausgrotte können die flinken Tiere frei fliegen und so sausten sie um die Köpfe der Besucher herum. Pfarrer Reinhard Röhrner bedankte sich bei den Kindern, die von ihren Eltern begleitet wurden, für den reibungslosen Ablauf und ihr gutes Verhalten. (gs)

Bilder vom Ausflug der Erstkommunionkinder

Die Erstkommunionkinder waren wieder auf großer Fahrt nach München, ins Herzogliche Georgianum, in den Englischen garten, zu den Eisbachsurfern und in den Tierpark Hellabrunn

100 Jahre Fatima | Wallfahrtstag in Haader

Einen besonders feierlichen Fatimagebetstag erlebten die über 100 Teilnehmer am vergangenen Samstag in der Wallfahrtskirche zu unserer lieben Frau von Haader. Pfarrer Johannes Bäuml, als Festprediger und Pfarrer Reiner Huber, Pfarrer Dr. Hilary Muotue und später auch Ortspfarrer Reinhard Röhrner waren gekommen um diesen besonderen Gebetstag zu feiern. Die Geschwister Ringlstetter begleiteten musikalisch diesen Gottesdienst. Die Wallfahrt Haader besteht nun seit dem 2. Juli 1814. Fatimafeiern werden seit 1984 jeden 13. des Monats abgehalten. Von Mai bis Oktober erfolgt jeweils die Lichterprozession durch das Dorf. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Erscheinungen unserer lieben Frau von Fatima in Portugal hat Papst Franziskus beschlossen, während des gesamten Jubiläumsjahres, das am 27. November 2016 begann und am 26. November enden wird, einen vollkommenen Ablass zu gewähren. Die Seherkinder aus Fatima wurden jetzt durch Papst Franziskus bei seiner Auslandsreise in Fatima heilig gesprochen.

Um 18.00 Uhr begannen die Feierlichkeiten mit stiller Anbetung und Beichtgelegenheit. Um 19.00 Uhr beteten alle den glorreichen Fatimarosenkranz vor dem ausgesetztem Allerheiligsten. Anschließend war dann in Konzelebration das Hl. Messopfer. Pfarrer Johannes Bäuml sagte in seiner Festpredigt: Die Mutter Gottes hat uns gerufen hier bei ihrem Gnadenbild, dass wir uns im Geist erneuern und so auch die Blinden den Himmel finden. Pfr. Bäuml erinnerte auch an das hundertjährige Jubiläum der „Patrona Bavaria“ der Schutzfrau Bayern. 100 Jahre hat sich Bayern, mit kirchlicher Genehmigung zur Verehrung, unter ihren Schutzschirm gestellt. Weiter ist es 100 Jahre her, dass die Gottesmutter Maria den Kindern Lucia dos Santos, 10 Jhr, Francisco Marto 9 Jhr. und Jacinta Marto, 7 Jhr. erschienen ist und ihnen die Botschaft für die Menschheit gegeben hat. Diese Botschaft lautet: Gebet und Opfer für die Bekehrung der Sünder, für die Rettung der unsterblichen Seelen und für den Frieden. Festprediger Johannes Bäuml sagte weiter, Gott hat die Heimholung vollbracht. Frau siehe deinen Sohn (am Kreuz) zum Jünger. Der Auftrag ging an die Mutter Maria, sorge auch für die Menschheit und führe sie zur Glückseligkeit. Durch die Marienbotschaften wurden die Menschen immer wieder erinnert, den bisherigen Weg zu verlassen und umzukehren. Durch die unmündigen Kinder von Fatima hat sie besonders in die Welt hinein gesprochen. Diese haben die Gottesmutter als wunderschöne Frau gesehen. Der Widerschein von Maria ist in Herz eingedrungen. Sie hat ihnen die Schönheit des Himmels gezeigt. Wir haben die große Hoffnung, so Pfarrer Bäuml, in diesen Himmel zu kommen. Mit der Weihe an Maria werden wir in das Licht Gottes gestellt. Auch wir Pilger auf Erden stehen im Lichtkegel Gottes. Der betrachtende Rosenkranz ist das gebetete Evangelium, so der Festprediger. Maria gibt uns das Versprechen: Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren.

Ein langer Zug von gläubigen Pilgern zog dann betend und singend durch das festlich illuminierte Dorf und zeigte so ihre Verbundenheit zu Maria, der Muttergottes. Anschließend war noch die Möglichkeit gegeben am Hl. Platz neben der Kirche den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten. (fk)

Opens internal link in current windowBilder vom Wallfahrtstag

Faszinierender Tempel und artenreiche Pflanzen

KDFB macht Jahresausflug in den Himalayagarten nach Wiesent
Alle zwei Jahre unternimmt der KDFB Laberweinting an Stelle einer Muttertagsfeier einen Jahresausflug. Dieses Jahr mussten die Frauen bis kurz vorm Ziel rätseln, wohin die "Fahrt ins Blaue" gehen soll. Die Freude war groß, als das Ziel in Wiesent erreicht war. Der Himalayagarten führte die Frauen in eine neue Welt. Rund um den Nepal Himalaya Pavillon, der seine Heimat von der expo 2000 in Hannover nach Wiesent verlegt hatte, bietet der Schau- und Sichtungsgarten über 3500 verschiedene Pflanzenarten zum Bestaunen an. Teilweise standen bereits die ersten Pflanzen in voller Blüte, andererseits konnte die Schönheit der Pflanzen im Frühjahr nur erahnt werden. Mit den unterschiedlichsten Elementen aus der asiatischen Welt lädt der Garten zum Staunen und Entspannen ein. "Über sieben Brücken musst du gehen" damit die Vielfalt des Chinagartens, dessen Abschnitt erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde, erfasst werden kann. Der Tempel und der Stupa sind in der Mitte eines Mandala Gartens errichtet und von einem 74 Meter langen geschlossenen Wandelgang umgeben. Im Zentrum des Pavillons befindet sich ein Wasserteich, in dem sich der Tempel widerspiegelt. Der Tempel ist aus nepalesischen Hartholz gefertigt und besonders beachtenswert sind die überaus zahlreichen Schnitzereien am Tempel. Mehr als 800 Familien haben damals in Nepal über drei Jahre daran gearbeitet.

Nachdem die Frauen sich in der Oase Asiens erholt haben, ging es in das Nahe gelegene Kruckenberg. Im kleinsten Weinanbaugebiet Bayerns konnten die Frauen Wein aus eigenen Anbau und deftige Brotzeiten in einer Weinstube geniesen. Elisabeth Huber bedankte sich bei den Frauen für die rege Mitwirkung am Frauenbund und die tatkräftige Unterstützung. Alle Frauen waren sich einig, dass die kleine Auszeit eine hervorragende Einstimmung auf den Muttertag war. (GS)

Das Leben im Gebet vor Gott bringen

   Dass Du die Früchte der Erde geben und erhalten wollest

Mit dem Bittgang am 1. Mai nach Haader begann die Pfarrei den Marienmonat mit der besonderen Bitte an die Gottesmutter, die im gläubigen Verständnis Urbild des Glaubens ist. Dazu gehört auch das Gebet um gute Ernte, Sicherheit und Geborgenheit. Die gerade ausgebrachte Saat soll wachsen und reifen dürfen, damit die Menschen in Frieden und Sicherheit leben dürfen. So hatten sich die Haaderer nach Laberweinting aufgemacht und pilgerten dann mit den Laberweintingern nach Haader. Ebenso hatten sich viele Betende von Franken an diesem Morgen aufgemacht zur Lieben Frau von Haader zu pilgern. Zusammen wurde dann die Pilgermesse (Pfarrer Reiner Huber und Pfarrer Reinhard Röhrner) gefeiert, in der auch der Patrona Bavaria, Schutzfrau Bayerns, zum 100 jährigen Jubiläum gedacht. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Not bedrängt uns auch heute, bitten wir Maria in unseren Nöten. Suchen wir den Glauben im Gebet zu Gott. Maria war Zeugin und ist das Maß für die Menschen geworden. In den Bittagen bringen wir unser Leben mit Sorgen Nöten einerseits, sowie der Freude und dem Dank andererseits vor Gott. Aufbruch und Unterwegssein sind menschliche Grunderfahrungen, die wir als gläubige Menschen im Gebet vor Gott bringen. (fk)

Opens internal link in current windowBilder vom Bittgang nach Haader

Im Zeichen des Fisches

 

7 Erstkommunionkinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Seit letztem Herbst bereiteten sich 7 Kinder und ihre Familien auf den großen Tag der Erstkommunion vor. Die Erstkommunionkinder haben zusammen mit Eltern und Frau Höcherl ein Mosaik mit einem Fisch gemacht. Auf dem Mosaik sieht man einen großen lebendigen Fisch. Der Fisch ist ein Symbol für den Glauben der ersten Christen. Die ersten Christen sprachen griechisch, auch die Geschichten von Jesus wurden so aufgeschrieben. In dieser Sprache bedeutet Ichtys Fisch. Das Wort steht neben dem Fisch in Mosaikarbeit. Das war für die Freunde Jesu auch ein kleines Glaubensbekenntnis: Das I steht dabei für Jesus, das Chi (X) steht für Christus, das T steht für Gott, das Y steht für Sohn und das S steht für Retter. Wir bekennen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, dass er der Retter aller Menschen ist. Auch heute haben Menschen das Zeichen des Fisches auf dem Auto, auf einer Tasche oder sonstwo und sagen damit: Ich gehöre zu Jesus und er ist mein Retter. 

So waren die Kinder schon am Sonntag, 30.4., aufgeregt, was dieser große Tag bringen würde. Rechtzeitig vor dem Gottesdienst versammelten sich alle um 9.30 Uhr im Pfarrheim St. Martin um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Angeführt von den Ministranten zogen die Kommunionkinder Lena Eggl, Magdalena Heim, Luis Laubner, Magdalena Magerl, Georg Schweiger-Beck, Sophie Sigl und Theresa Zrenner mit den beiden Priestern Pfr. Reiner Huber und Pfr. Reinhard Röhrner um 10.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Martin ein.

Pfarrgemeinderatssprecher Max Wolf begrüßte im Namen der Pfarrgemeinde alle Erstkommunionkinder zu diesem großen Fest- und Ehrentag. Er wünschte allen auf dem weiteren Lebensweg einen treuen und festen Glauben zu Jesus Christus, den ihr heute empfangen dürft, so Max Wolf. Er sagte weiter: Eure Pfarrgemeinde wird euch auf diesem Weg im Gebet begleiten.

Der Kinderchor St. Martinsspatzen unter der Leitung von Anna Roider gestaltete musikalisch den Gottesdienst. So hieß es im Eingangslied “Beginne du alle meine Tage“. Nach dem Taufversprechen folgte „Ich bin getauft und Gott geweiht“. Zur Gabenbereitung sangen alle „Beim letzten Abendmahle“. Nachdem Danklied „Wer glaubt ist nie allein“ kam zum Abschluß dieses feierlichen Gottesdienstes das Te Deum „Großer Gott wir loben  dich“.

Auch Pfarrer Reinhard Röhrner hieß alle zu diesem festlichen Gottesdienst, in dem wir die Tischgemeinschaft mit Jesus Christus feiern, herzlich willkommen. Zu diesem festlichen Gottesdienst begrüßen ich alle, so Pfarrer Röhrner, die gekommen sind, um mit den Kindern der dritten Klassen die Erstkommunion zu feiern. Heute werden sie feierlich aufgenommen in die Tischgemeinschaft mit Jesus. Im Sakrament der Eucharistie in Brot und Wein begegnen sie Jesus Christus, der sich an uns verschenkt, weil wir seine Freunde sind. Und so begrüßte er besonders die Eltern, Geschwister, Verwandten und Freunde der Erstkommunionkinder, alle, die sie bis zum heutigen Tag begleitet und ihnen geholfen haben, tiefer in die Freundschaft mit Jesus und mit allen, die zu ihm gehören, hinein zu wachsen.  Liebt einander sagte der Herr. Im Abendmahlssaal feiert er ein letztes Mal sein Mahl. Überall wo Menschen, Familien zusammen sind, sollen wir Mahl halten und uns Zeit nehmen. Jesus Christus, Gottes Sohn ist unser Retter. Vertrauen wir auf ihn, wie die Fischer am See Genezareth ihm vertraut haben, als nach einer erfolglosen Nacht nochmal ihre Netze auswarfen.

Anschließend sprachen in den Fürbitten die Kinder ihre Anliegen für Priester, Familie, Kranke und Verstorbene aus. Zur Opferung brachten dann die Kommunionkinder die Opfergaben Brot und Wein zum Altar.

 Als Höhepunkt der Eucharistiefeier empfingen die Kinder erstmals den Leib des Herrn unter beiden Gestalten von Brot und Wein. Dabei durften sie erfahren, dass der Herr in ihnen ist. Sie sind jetzt mit Gott ganz tief verbunden und in der Freiheit der Kinder Gottes leben dürfen. Auch wir alle sind eingeladen, ganz bewußt den Herrn in uns aufzunehmen. Ihm Heimat und Wohnung in unserem Herzen und unserem Leben zu schenken. Mit dem Segen von Pfarrer Reinhard Röhrner und unter dem großen Klang der Orgel zogen die Kommunionkinder nach dieser schönen Feier aus der Kirche aus und feierten mit ihren Familien diesen ereignisreichen Tag. Um 17.30 Uhr trafen sich alle Kommunionkinder nochmal zur Dankandacht in der Pfarrkirche.  (fk)

Feier der Erstkommunion

Sieben Kinder feierm Erstkommunion, sie haben Teil am Opfermahl Christi, der sie für den Alltag stärkt.

Zwergerlgottesdienst an Ostern

Aktive Kinder im Gottesdienst

Der Zwergerlgottesdienst am Ostermontag in der Pfarrkirche St. Martin bot wieder vielen jungen Familien aus und um Laberweinting die Gelegenheit für einen entspannten Kirchenbesuch. Über 60 Kleinkinder versammelten sich vorne am Altarraum auf Sitzkissen. Die Kirchenmaus, alias Sigrid Schlüter, berichtete den Kinder, dass Sie im Garten bunte Eier gefunden habe. Sie fragte die Kinder, was denn da los sei. Im Erzähltheater mit Heidi Bräu und Christine Hanusch wurde den Kinder die Geschichte "Gang in das Dorf Emmaus" mit Egli-Figuren nacherzählt. Tanja Lorenz trug die Lesung vor. Gabi Gierl unterstützte mit dem Akkordeon den Gesang. Aktive Teilnahme der Kinder stand im Mittelpunkt: ein Kind durfte zu Beginn die Glocke läuten, ein anderes das passende Motiv auf die Zwergerl-Kerze kleben und weitere Kinder gestalteten die Kreismitte. Leider fiel auf Grund der schlechten Witterung der beliebte Emmausgang in den Pfarrgarten aus. Zur großen Freude bekamen die Kinder von Pfarrer Reinhard Röhrner eine Osterüberraschung geschenkt. Der nächste Zwergerlgottesdienst findet am 05. Juni statt. (gs)

Zwergerlgottesdienst

Zwergerlgottesdienst am Ostermontag. Wegen des Wetters muste der Emmausgang in diesem Jahr leider ausfallen, dafür gab es die Osternester am Kirchenausgang...

Wir künden die Auferstehung Christi

Überaus viele Gläubige nahmen an den Feierlichkeiten zu Ostern teil. Der B-Chor unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer (Gründonnerstag), sowie Liederkranz und Kirchenchor, unter der Leitung von Anna Roider (Karfreitag) und Roman Puck (Osternacht), gestalteten musikalisch die einzelnen Gottesdienste. In der Osternacht am Karsamstag wurde das Sanctus aus „Missa in honorem S. Vincentii Ferrerii“ von V. Goller sowie das „Agnus Dei“ gebracht. Vorgetragen wurden durch die Chorgemeinschaft das „Osterjubel“ von Wood (1866 -1926)

Alle Gläubigen versammelten sich am Osterfeuer und zogen dann mit der frisch angezündeten Osterkerze in die verdunkelte Kirche ein. Denn Christus, der die Nacht mit seiner Gnade erleuchtet, erhellt die Herzen aller Gläubigen. Nach dem Exsultet folgte der Wortgottesdienst, die Tauffeier und die Eucharistiefeier

Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Wir haben uns hier in der Dunkelheit des Abends versammelt und erinnern uns: Es war Nacht, als der Pharao die Israeliten aus Ägypten in die Freiheit ziehen ließ. Es war Nacht, als die Israeliten, von Gott geführt, auf trockenem Pfad durch das Schilfmeer zogen und dem Heer des Pharao endgültig entkamen. Es war Nacht, als der am Kreuz gestorbene Jesus, der Christus, von Gott aus dem Tod erweckt und in sein nicht endendes göttliches Leben geführt wurde. – In dieser Nacht feiern wir die Nacht der Nächte, die auch uns mitnehmen will in das Leben bei Gott. Wir feiern den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit; wir hören von Gottes heilvollem Handeln in der Geschichte; wir erinnern uns an unsere eigene Taufe, in der wir mit Christus begraben und auferweckt wurden zum neuen Leben, und wir brechen miteinander das Brot, in dem uns ein neuer Morgen anbricht. Auch wenn noch nicht alle Dunkelheit in der Welt verschwunden ist, Dunkelheit von Terror und Krieg, persönlichem Scheiterns, von Streit und gescheiterten Beziehungen, von Krankheit und Tod. In dem Licht dieser Nacht wissen wir uns auch in der Dunkelheit der Welt geborgen, können unsere tiefe Lebensangst überwinden

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden, so Pfarrer Reinhard Röhrner. Das Grab ist leer, die Frauen können nicht trauern. Die Leere droht uns zu verschlingen. Jesus verdrängt die Leere. Es hat sich Unbegreifliches ereignet, auch über die Grenzen des Lebens hinaus. Alles verkündet den auferstandenen Herrn. Der Glauben an die Auferstehung gibt neues Leben und wird unser Leben erfüllen. Ostern als Fest der Auferstehung ist ein radikaler Neuanfang. In der Auferstehung geschieht etwas völlig neues, das mit irdischen Mitteln nicht reproduzierbar ist. Der Sonntag ist als Tag der Auferstehung unser Feiertag, weil wir unverdient das Geschenk der Erlösung erhalten. Die Auferstehung Christi wird so zum Startsignal für einen Neuanfang im Leben, aufbrechen aus Verkrustungen um neu und bewußt zu leben.

Viele Gläubige brachten dann auch die Speisen in Körben und Taschen zum Weihen mit und erhielten in der Osternacht und am Ostersonntag vom Pfarrgemeinderat je ein buntes Osterei überreicht. (FK)

Feier der Osternacht

In der Osternacht erinnern wir uns in den Lesungen der Vigilfeier an die Schöpfung und den Auszug aus Ägypten. Wir sind es, die der Skalverei entfolhen sind. In der Auferstehung Christi werden wir erlöst und stimmen ein in das österliche Halleluja!