Verabschiedung scheidender Pfarrgemeinderäte

Vergelt's Gott für das Engagement und Glaubenszeugnis

Bei den Wahlen zum Pfarrgemeinderat sind drei bisherige Pfarrgemeinderäte nicht mehr angetreten. Neben Brigitte Amring und Eva Maria Wieland, die gemeinsam vier Jahre im Pfarrgemeinderat engagiert waren, trat auch der bisherige Sprecher nicht mehr an. Max Wolf war 24 Jahre im Pfarrgemeinderat und 16 Jahre davon Vorsitzender bzw. Sprecher des Gremiums. Darüber hinaus hat er viele Aufgaben im Hintergrund erfüllt. Auch seine Frau Marianne stand ihm in vielen Dingen stets helfend zur Seite.

Jeder der drei bekam von Pfarrer Reinhard Röhrner, dem jetzigem Sprecher Josef Hundhammer und Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe ein persönliches Geschenk. Frau Wolf bekam für Ihre Dienste einen Blumenstrauß. Die Kirche und der Glauben lebt vom Zeugnis Einzelner. Nur so kann Glaube bestehen und wachsen. Mit dem Ausscheiden aus dem Pfarrgemeinderat ist der Glaube nicht abgelegt wie Max Wolf bereits bei den Bittgängen als Vorbeter unter Beweis stellte.

Stark werden im Heiligen Geist

Weihbischof Reinhard Pappenberger spendete das Hl. Sakrament der Firmung

Am Samstag, 19. Mai, spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger im Auftrag des H.H. Bischof Rudolf Voderholzer 56 Firmbewerbern aus den Pfarreien Laberweinting, Grafentraubach und Hofkirchen, sowie den Exposituren Allkofen und Franken das Sakrament der Firmung. Das Choresemble/Gruppe Shalom unter der Leitung von Hermann Wocheslander, am E-Piano Eva Kajanne umrahmte musikalisch diese Feier. Der Chor verstand es ausgezeichnet mit Liedern die Gläubigen aktiv in die Feier der Messe einzubeziehen.

Gemeinsam mit den Ministranten, Pfarrer Johannes Bäuml, Pfarrer Reiner Huber, Dr. Hilary Muotoe, Prälat Heinrich Wachter und Pfarrer Reinhard Röhrner zog der Weihbischof um 9.30 Uhr in die Pfarrkirche St. Martin ein. Beim Einzug brachte der Chor „Komm heiliger Geist, lass den Funken überspringen“. In der Pfarrkirche hatten sich dann auch alle Firmbewerber mit ihren Paten versammelt und baten durch ihren Sprecher um die Spendung des Hl. Firmsakramentes. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte in seinen Begrüßungsworten, machen wir unser Herz weit auf, um uns durch den heiligen Geist zu stärken. Er dankte auch den Paten der Firmlinge und allen die sie bisher auf dem Glaubensweg begleitet haben. Möge ihr Glaubenszeugnis, so Pfarrer Röhrner, reiche Frucht tragen.

Begeisterung kann man spüren, in diesen Tagen bei der großen Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting, sagte der Weihbischof in seiner Predigt. Dabei verwies er auf den Silberprinz, Max III Josef, dessen Silberstatue in der Gnadenkapelle als Dank für seine Genesung von seinen Eltern gestiftet wurde. Oder auch der vor 200 Jahren geborene Bruder Konrad aus Parzham im Rottal. Als Sohn eines großen Bauern übernahm er den Dienst des Pförtners, Der ein offenes Ohr für die Suchenden Menschen seiner Zeit hatte und dadurch Zeugnis des Geistes Gottes ablegte. Weihbischof Reinhard Pappenberger nahm dann anschließend das Taufbekenntnis der Firmlinge entgegen. Einzeln wurden dann diese vom Paten zum Weihbischof geführt. Er legte die Hand auf, salbte dann mit Chrisam die Firmlinge und zeichnete ein Kreuz auf die Stirn mit den Worten: Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist. Die Firmspendung wurde durch das Choresemble Shalom musikalisch mit „Veni Sancte Spiritus“ untermalt. Dazwischen sprachen die Lektoren verbindende Texte. Gefirmte beteiligten sich anschließend an den Fürbitten. Mit dem Lied "Atme in uns heiliger Geist" schloss dann diese feierliche Meß- und Firmungsfeier. Zum Auszug begleitete die Gruppe Shalom die Gottesdienstbesucher mit dem Lied „In deinem Geist es neu wagen“. Abends um 17.00 Uhr trafen sich viele Firmlinge mit vielen Eltern und Paten zur Dankandacht in der Pfarrkirche St. Martin und gaben ihr Diasporaopfer ab. (fk)

Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben

12 Erstkommunionkinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Seit letztem Herbst bereiteten sich 12 Kinder und ihre Familien auf den großen Tag der Erstkommunion vor. Im Mittelpunkt der diesjährigen Vorbereitung und des Erstkommuniontages stand Jesus in seinem Gleichnis vom Weinstock. Er selbst ist der Weinstock und wir sind Rebzweige an ihm. Solange die Menschen mit ihm verbunden sind, können sie reiche Frucht bringen. Ein vorbereiteter Weinstock, der sich um ein Kreuz windet zeigte die Bilder der Erstkommunionkinder Regina und Leo Beck, Johanna Bräu, Salome Dambacher, Katharina Eschlbeck, Eva Halbritter, Sophie Heilmann, Fabian Huber, Tobias Kirschner, Georg Putz, Christoph Singer und Jonas Zellmer-Wild.

Am 29. April werden sie in festlich feiernder Gemeinde zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen und teilhaben als Tischgenossen am Altar. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: In der Kommunion erleben die Kinder die Gemeinschaft Jesus im Sakrament des Altares. Ein wichtiger Schritt im Leben des Christen, der mehr und mehr hinführt zur Mitte des Glaubens, der aus der Begegnung mit dem Wort und dem Sakrament des Altares lebt. In der Feier der Eucharistie wird kein historisches Geschehen nachgespielt wie das in zahlreichen Historienspielen gemacht wird. Hier am Altar wird Wirklichkeit, was sich im Abendmahlssaal im Kreis der Freunde Jesu mit ihrem Herrn und Meister ereignet hat. In den äußeren Gestalten von Brot und Wein erfahren die Christen, dass sich das Wesen in Leib und Blut Christi verwandelt hat. Diese Begegnung stärkt den Christen für sein Zeugnis im Alltag, das so von der Liebe und Zuwendung Christi geprägt werden soll.

So waren die Kinder schon am Sonntag, 29.4., aufgeregt, was dieser große Tag bringen würde. Rechtzeitig vor dem Gottesdienst versammelten sich alle um 9.30 Uhr im Pfarrheim St. Martin um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Angeführt von den Ministranten zogen die Kommunionkinder mit den Priestern Pfr. Reiner Huber, Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe und Pfr. Reinhard Röhrner um 10.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Martin ein. Auch Lehrerin Carolin Gress begleitete die Kinder und las die Lesung.

Der Jugendchor unter der Leitung von Bianca und Verena Heinrich gestaltete musikalisch den Gottesdienst. So hieß es im Eingangslied “Ich bin der Weinstock“. Nach dem Taufversprechen folgte „Ich bin getauft und Gott geweiht“. Zur Gabenbereitung sangen alle „Herr wir bringen in Brot und Wein“. Nachdem Danklied „Keinen Tag soll es geben“ kam zum Abschluß dieses feierlichen Gottesdienstes das Lied „Laudato si“.

Auch Pfarrer Reinhard Röhrner hieß alle zu diesem festlichen Gottesdienst, in dem wir die Tischgemeinschaft mit Jesus Christus feiern, herzlich willkommen. Zu diesem festlichen Gottesdienst begrüßen ich alle, so Pfarrer Röhrner, die gekommen sind, um mit den Kindern der dritten Klassen die Erstkommunion zu feiern. Heute werden sie feierlich aufgenommen in die Tischgemeinschaft mit Jesus. Im Sakrament der Eucharistie in Brot und Wein begegnen sie Jesus Christus, der sich an uns verschenkt, weil wir seine Freunde sind. Gott wird Teil von Ihnen. Frei Ja sagen im Glauben. Nutzen wir in der Verbindung mit Gott die ungeanhnten Möglichkeiten um aus dieser Kraftquelle zu schöpfen. Der Weinstock hat viele Reben, die Kirche hat viele Kinder. Jesus in den Gestalten von Brot und Wein ist das Geheimnis unseres Glaubens. Die Osterkerze, an der die Kummunionkerzen entzündet werden, erinnert uns an das Geheimnis von Ostern. Aus dem neuen Anfang können wir Kraft schöpfen und uns im eigenen Leben zu entfalten.

Anschließend sprachen in den Fürbitten die Kinder ihre Anliegen für Priester, Familie, Kranke und Verstorbene aus. Zur Opferung brachten dann die Kommunionkinder Katharina Eschlbeck und Jonas Zellmer die Opfergaben Brot und Wein zum Altar.

 Als Höhepunkt der Eucharistiefeier empfingen die Kinder erstmals den Leib des Herrn unter beiden Gestalten von Brot und Wein. Dabei durften sie erfahren, dass der Herr in ihnen ist. Sie sind jetzt mit Gott ganz tief verbunden und in der Freiheit der Kinder Gottes leben dürfen. Auch wir alle sind eingeladen, ganz bewegt den Herrn in uns aufzunehmen. Ihm Heimat und Wohnung in unserem Herzen und unserem Leben zu schenken. Mit dem Segen von Pfarrer Reinhard Röhrner und unter dem großen Klang der Orgel zogen die Kommunionkinder nach dieser schönen Feier aus der Kirche aus und feierten mit ihren Familien diesen ereignisreichen Tag.

Um 17.30 Uhr trafen sich alle Kommunionkinder nochmal zur Dankandacht in der Pfarrkirche, die Roman Puck mit seinen Orgelimprovisationen musikalisch gestaltete. (fk)

Opens internal link in current windowBilder | Franz Knott

 

Bilder vom Erstkommuniontag

Zwölf Kinder feierten mit großer Gemeinde den Tag der Mahlgemeinschaft Jesus Christus in den Gestalten von Brot und Wein.

Erstkommunionalben übergeben

Am Weißen Sonntag haben die Erstkommunionkinder der Pfarrei St. Martin die Alben für den großen Festtag erhalten. Am 29. April werden sie in festlich feiernder Gemeinde zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen und teilhaben als Tischgenossen am Altar.

Die Wochen der Vorbereitung auf den großen Tag nähern sich dem Höhpunkt: dem Tag der ersten Kommunion. In der Kommunion erleben die Kinder die Gemeinschaft Jesus im Sakrament des Altares. Ein wichtiger Schritt im Leben des Christen, der mehr und mehr hinführt zur Mitte des Glaubens, der aus der Begegnung mit dem Wort und dem Sakrament des Altares lebt. In der Feier der Eucharistie wird kein historisches Geschehen nachgespielt wie das in zahlreichen Historienspielen gemacht wird. Hier am Altar wird Wirklichkeit, was sich im Abendmahlsaal im Kreis der Freunde Jesu mit ihrem Herrn und Meister ereignet hat. In den äußeren Gestalten von Brot und Wein erfahren die Christen, dass sich das Wesen in Leib und Blut Christi verwandelt hat.

Diese Begegnung stärkt den Christen für sein Zeugnis im Alltag, das so von der Liebe und Zuwendung Christi geprägt werden soll.

Wir gehen nie allein.
Gott geht alle Wege mit.

Alfred Delp SJ

 

Zum 1. September 2018 hat mich Bischof Rudolf zum Stadtpfarrer in der Pfarrei Kelheim Mariae Himmelfahrt ernannt.

Seit dem 1. September 2007 bin ich als Pfarrer in Laberweinting und durfte viele großartige Menschen kennen lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich möchte ein herzliches Vergelt's Gott allen sagen, die sich in das Leben der Pfarrei eingebracht haben und weiterhin einbringen, den Engagierten im Beten und im Tun.
In den vergangenen fast elf Jahren war mir wichtig als Zeuge der Frohbotschaft den Glauben zu verkünden und so Menschen für Gott zu begeistern. 

„Ein guter Hirte weiß, dass sich die Geschichte nicht um ihn dreht“, sagte Papst Franziskus. So freut es mich besonders, wenn sich viele zum Engagement ermutigt fühlten und dieses Engagement weiter tragen.

Ihr Pfr. Reinhard Röhrner

Kalender der Pfarrei im Jahr des Herrn 2018

Der Pfarreikalender bietet eine Übersicht über die Termine in der Pfarrei St. Martin im Jahr des Herrn 2018. Die Kalender liegen auch in den Kirchen bei den Pfarrbriefen auf und können mitgenommen werden.

Hier können Sie den Kalender digital laden: Initiates file downloadKalender 2018