Ein gesegnetes Jahr des Herrn 2017!

Gott kam in die Zeit um unsere Zeit zu seiner Zeit des Heiles zu machen!

Allen ein glückseliges neues Jahr im Vertrauen auf den Herrn!

Einfach Barmherzigkeit

Unzählige Versuche gibt es sich dem Thema Barmherzigkeit zu nähern. Der bekannte Künstler Gerhard Kadletz aus Landau an der Isar lädt in seiner Skulptur ein, sich selber dem Thema zu nähern. Der Vorteil einer räumlichen Skulptur gegenüber einem Bild ist es seit jeher, dass verschiedene Perspektiven eingenommen werden. Der Künstler betont, dass dies zum Kern des Kunstwerks gehöre.

Inmitten des Kunstwerks erhebt sich eine Christusfigur aus gelblichem Marmor, inmitten eines Schiffsrumpfes ragt er als Fels in der Brandung und auch als Mast und Orientierung hervor. Doch das Boot ist nur noch ein Bruchstück, es ist seeuntauglich. Dennoch wagen tausende Menschen den Weg von der Sandwüste über die Meerwüste des Mittelmeeres zum "Gelobten Land Europa".

"Eine Rettung mit so einem gebrochenen Boot ist einfach aussichtslos! Der Mast, in der Mitte des Bootes, der oft die Rettung darstellt, ragt als Kreuz in den Himmel. Symbolisch habe ich daran Jesus Christus dargestellt. Er ist noch mehr „verletzt“ und „geschunden“, als auf herkömmlichen Kreuzdarstellungen, aber er ist die Rettung! Erbarmt sich denn keiner?" sagt der Künstler selbst.

Am Donnerstag, 19. Januar, nach der Abendmesse um 19.00 Uhr wird das Kunstwerk Interessierten vorgestellt. Der Künstler selbst wird dabei sein und offen für Fragen und Diskussion.

Wir bringen den Segen der Weihnacht

Sternsinger sind wieder unterwegs und bringen die froh machende Botschaft von Weihnachten. In Erinnerung an die Weisen aus dem Morgenland ziehen die Ministranten durchs Dorf und bringen den Segen der Heiligen Nacht in die Häuser und Familien. Wo immer Menschen Dunkelheit und Ohnmacht erfahren will Gott mit seinem Licht die Herzen der Menschen erleuchten. Aus dem Glauben heraus neue Perspektiven für den Alltag zu finden.

In diesem Jahr ist das Schwerpunktland der bundesweiten Sternsingeraktion Kenia. Das weltweit größte Hilfswerk von Kindern für Kinder fördert in diesem zahlreiche Projekte für Kinder in Kenia. Der Klimawandel stellt die Gesellschaft Afrikas vor große Herausforderungen. Die nachhaltigen Projekte sollen den Kindern und Familien helfen auch in Zukunft die eigene Heimat zu gestalten. "Willi wills wissen", für die Sternsingeraktion 2017 war Willi Weitzel wieder als Reporter unterwegs und hat die Menschen besucht und Projekte vorgestellt.

Die Zeit die Kinder bei uns so den Kindern in Afrika schenken wird die nachhaltige Entwicklung unterstützen und stärkt zugleich die Gemeinschaft und die Solidarität der Kinder untereinander. Ein doppelter Gewinn! Vergelt's Gott allen Spendern, die die Aktion unterstützen.

Weihnachten im Stall

Zu einer besonderen Messe hatten die Eittinger Kirchengemeinde am Montag eingeladen. Die Familie Wolf hatte den ausgebauten und renovierten Stall zur Verfügung gestellt um Christmesse zu feiern. Aus der Pfarrgemeinde Laberweinting waren dann noch viele interessierte Besucher gekommen und genossen dieses besondere Ambiente. Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Gott will Mensch sein. Gehen wir den Weg zu Gott. Der Heilige Stephanus ist für Gott eingetreten. Er ist mit Gott verbunden. Stephanus lebt von der Beziehung zu Gott. Er verkündet die Gottesbotschaft und vertritt sie. Tragen auch wir die Botschaft hinaus in unser Leben. Denn Weihnachten heißt das Licht feiern. Am Ende des Gottesdienstes erteilte Pfarrer Röhrner den Einzelsegen für die anwesenden Kinder. Weiter bedankte sich Pfarrer Röhrner und sagte ein herzliches Vergelt`s Gott der Familie Wolf die bereit war, diese Idee „Weihnachten im Stall“ zu verwirklichen. Ebenso dankte er Anna Roider an der Steirischen und Georg Wolf an der Gitarre für die musikalische Begleitung dieser Christmesse. Auch Mesner Georg Lang dankte er für seine Dienste außerhalb der Kirche.

Anschließend war alle eingeladen im Mühlen-Hofrund mit Punsch diesen herrlichen Abend mit guten Gesprächen ausklingen zu lassen. Für die Kinder war dann auch noch ein Pferch mit Schafen aufgebaut und jeder konnte sie ein bisschen füttern. (fk)

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Neue Krippe in der Filialkirche St. Stephanus in Neuhofen

Am 2. Weihnachtsfeiertag, dem Fest des Erzdiakons Stephanus, konnte in der Filialkirche Neuhofen die neue Krippe gesegnet werden. Bereits im Januar begannen die Überlegungen zu einer neuen Krippe in der Filialkirche. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert und schließlich fiel die Entscheidung für die jetzige Form der Gestaltung.

Die Krippe entstand in detailgenauer Arbeit. Bis hin zu den Säumen der Figuren, die mit Stoff bekleidet sind, wurde die Szene der Geburt Christi im Stall von Bethlehem nach dem Vorbild barocker Jahreskrippen gestaltet. Familie Eisenhut und Huber aus Neuhofen unterstützen die Krippenpläne mit ihrer großherzigen Spende, weil die in diesem Jahr verstorbene Mutter Erna Eisenhut ganz begeistert von den ersten Figuren war.

Auch die Heiligen drei Könige ziehen mit ihren Gaben heran um das göttliche Kind zu beschenken. Sie bringen Gold Weihrauch und Myrrhe, die auch die göttlichen Ureigenschaften Wille, Weisheit und Kraft symbolisieren.

Am Patrozinium konnte im Hochamt die neue Krippe gesegnet werden und so die Weihnachtsbotschaft verkünden. Die Kinder drängten sich um alles ganz genau zu sehen, ein Hocker half den Kleinen einen guten Blick zu erwischen.

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Heute ist uns der Heiland geboren - Weihnachten in der Pfarrei

Zur Kinderchristmette hatte die Pfarrei Laberweinting am Hl. Abend um 16.30 Uhr alle Eltern und Kinder eingeladen. Unter der Federführung von Irmgard Eggl und Irmgard Rogl brachten die Kommunionkinder der dritten Klasse ein Krippenspiel zur Aufführung.

Zu Beginn sagten die Sprecherinnen Vanessa Wagner und Sarah Eggl: Wenn wir Weihnachten feiern wollen, denken wir weit zurück. Ganz am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Dem Menschen gab er die Welt. Er war immer bei den Menschen, rief Abraham, Isaak und Jakob ihm zu folgen. Auf sein Wort hin führte Mose das Volk Israel aus Ägypten in die Freiheit. Er war es, der David zum König machte und versprach einmal die ganze Welt zu erlösen. Vor 2000 Jahren regierte Octavianus Augustus als Kaiser in Rom. Er ließ im ganzen Reich verkünden (Fanfare durch  Felix Eggl) alle Bürgerinnen und Bürger sollen sich in Steuerlisten eintragen. Jeder in der Stadt, aus der er stammt. Weil Josef in Bethlehem geboren wurde, musste er mit seiner schwangeren Frau Maria dorthin. Durch den Kinderchor St. Martinsspatzen erklang dann unter der Leitung von Anna Roider das Lied „Maria durch einen Dornwald ging“.

 Pfarrer Reinhard Röhrner sagte: Heute ist uns der Heiland geboren. Gehen wir dorthin, wo wir Frieden erfahren. Erleben wir die Nähe Gottes. Machen wir mit dem Hetzen Schluss, spüren wir den Frieden in uns und teilen wir ihn mit den Mitmenschen. Christus, das wahre Licht, wird uns aufscheinen.

Im Krippenspiel zeigten die Kinder Lena Eggl (Maria), Georg Schweiger-Beck (Josef) und Sophie Sigl, Theresa Zrenner; sowie die Hirten Magdalena Magerl, Magdalena Hein und Luis Laubner die Geschichte von der Herbergssuche, Verkündigung durch die Engel, bis hin bis zur Geburt im Stalle und die Anbetung der Hirten.

 Eine gute Sache war auch heuer wieder, dass das Spiel und der ganze Gottesdienst durch Gerhard Englbrecht auf eine Großleinwand übertragen wurde und somit alle Kirchenbesucher, ob klein oder groß, das Geschehen mit verfolgen konnten.

Musikalisch unterstützt wurde der Gottesdienst durch die „Martinsspatzen“ unter der Leitung von Anna Roider. Pfarrer Reinhard Röhrner brachte anschließend seine Freude zum Ausdruck, dass alle gekommen sind, um zu feiern, dass Gott Mensch geworden ist.

Nach dem Segen von Pfarrer Reinhard Röhrner sangen alle, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche, das „Stille Nacht, heilige Nacht“. In freudiger Erwartung ging es anschließend nach Hause, ob denn das Christkind auch Vieles gebracht hatte.

Am Hl. Abend, zur Christmette um 22.00 Uhr, wurde durch den Liederkranz und Kirchenchor unter der Leitung von Anna Roider der Gottesdienst musikalisch gestaltet. Zum Eingang sang die Chorgemeinschaft das „Transeamus uque Bethlehem“ von Joseph Schnabl. Die Chorleiterin hatte Teile aus der Weihnachtsmesse 68 des Bistums Passau (Ein Kind ist uns geboren heut) mit Texten des neu heraus gegebenen Magnificat einstudiert. Ein weiterer 4 stimmiger Satz „Zu Bethlehem geboren“ Text Friedrich Spee, Melodie Köln 1637, wurde wechselweise mit dem Volk gesungen. Auch erklang das 4 stimmige „Halleluja“ von Johann Michael Haydn, Salzburg 1766. Das Sanctus sang der Chor aus der Pastoralmesse in G von Karl Kempter. Zum Schluss des Gottesdienstes wurde wieder das berühmte Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen.

Das Hirtenamt in Eitting am 25. Dezember um 8.30 Uhr wurde von der Weintinger Stubn Musi und mit weihnachtlicher Orgelmusik gestaltet. In die Pfarrkirche St. Martin waren dann am 2. Weihnachtstag um 9.45 Uhr die Grafentraubacher Bläser gekommen und zeigten den Besuchern ihr großes Repertoire. (fk)

Kindermette

Die Feier der Kinderchristmette am Heiligen Abend in der Pfarrkriche St. Martin mit Krippenspiel

Kalender der Pfarrei im Jahr des Herrn 2017

Der Pfarreikalender bietet eine Übersicht über die Termine in der Pfarrei St. Martin im Jahr des Herrn 2017. Die Kalender liegen auch in den Kirchen bei den Pfarrbriefen auf und können mitgenommen werden.

Hier können Sie den Kalender digital laden: Initiates file downloadKalender 2017