Sag schön Danke! - Erntedank in der Expositur Franken gefeiert

Kinder werden immer wieder angehalten sich zu bedanken, doch lernt man das Danken so für immer? Oft scheint es gar in Vergessenheit geraten zu sein. Da lohnt es sich am Erntedankfest einmal bewusst darauf zu achten.

Wer dankt hat mehr vom Leben, weil er sich das Gute, das er erlebt und erfährt, bewusst macht. So fällt die Wahrnehmung des Einzelnen auch mehr und mehr auf die guten Dinge im Leben für die es sich lohnt dankbar zu sein.
Die Ministranten unter der Leitung von Stefanie Huber gestalteten mit der Mesnerin den diesjährigen Erntealtar. Neben den Erntegaben fanden sich auch einige Dinge des Dankes der Jugendlichen. Aufmerksam betrachteten Kinder und Erwachsene auch die geernteten Kräuter, die sich unter die frischen Erntegaben mischten.

Pfarrer Röhrner ermunterte die Gläubigen täglich für drei Dinge zu danken, das klingt nicht viel, aber wenn man immer neue Dinge wählt, kommt man innerhalb kurzer Zeit dazu vieles Selbstverständliche und alltägliche bewusst wahr zu nehmen und dankbar zu erleben.

Da ist es ganz egal, ob man selber auf Feldern oder im garten geerntet hat, ob die Erntegaben frisch eingebracht sind oder man auf die Ernte des Lebens blickt. Im Danken findet der Mensch zu sich, zum Anderen und zu Gott. Er öffnet sein Herz und wird barmherzig.

Als kleine Aufmerksamkeit bastelte Stefanie Huber eigens einen Dackel aus Kürbis für den Pfarrer, der jetzt vor dem Pfarrhof steht.

Erntedankfest 2016

Erntedankaltar in der Pfarrkirche und der Expositurkirche Franken mit einem Dackel aus Zierkürbis.

Es sich einmal gut gehen lassen

Volkach als Ziel des Jahresausflug des KDFB

Der Katholische Frauenbund Laberweinting führte seinen allseits beliebten Jahresausflug unter der Organisation von Silvia Spichtinger durch. Die Fahrt ging mit einem vollbesetzten Bus nach Volkach in Unterfranken. Die historische Stadt am Main ist ein bedeutender Wein- und Touristenort im fränkischen Weinbaugebiet und direkt am Main gelegen.

Das gemeinsame Frühstück mit selbstgebackenen Kuchen von Lydia und heißen Kaffee oder den deftigen Würsteln mit Brezen rüstete die Frauen zum Aufstieg in die Weinberge nach Maria im Weingarten. Die katholische Wallfahrtskirche beherbergt noch heute ein bedeutendes Kunstwerk des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider.  1521–1524 entstand die schwebende Madonna im Rosenkranz, auch „Riemenschneider-Madonna“ genannt. Pfarrer Reinhard Röhrner zelebrierte eine Heilige Messe und zeigte anschließend den Frauen die eindrucksvolle Ausstattung der Kirche. "Neben den berühmten Bildnissen der Pietà und der Rosenkranzmadonna, wurde das Gotteshaus auch als Grablege verwendet." so Röhrner.

Nach dem kulturellen Programmpunkt wurde auf dem Ausflugsschiff während einer Fahrt um die Volkacher Mainschleife das Mittagessen eingenommen. Die Landschaft rund um des Mains wird als Weinbaugebiet genutzt. Die Frauen waren von der Schönheit dieser Landschaft beeindruckt. Anschließend ging es weiter in die 30 Kilometer entfernte Stadt Würzburg, den Regierungssitz Unterfrankens. Nachdem die Parkplatzsituation etwas Turbulenzen auf Grund eines Musikfestivals hervorrief, konnten die Frauen auf eigene Faust die Stadt erkunden. Auf dem Rückweg wurde im Gasthaus "Zum Lamm" in Geiselwind eingekehrt. Auf der Heimfahrt sorgten die Frauen mit Gesang  für gute und lustige  Unterhaltung, begleitet auf der Gitarre mit Barbara Roider. (gs)

Ins Land der Franken fahren...

Bilder vom Jahresausflug des Fraauenbundes Laberweinting nach Volkach und nach Würzburg im September 2016

Info Abend Änderungen am Pflegegesetz zum Januar 2017

Vortrag und Diskussion

Unterstützung für pflegende Angehörige Leistungsanspruch aus der Pflegeversicherung in den neuen Pflegegraden Angelika Schebelle, Pflegedienstleiterin Caritas Sozialstation Labertal

Schritt in die Zukunft 
Das Pflegestärkungsgesetz Begutachtungsrichtlinien
Klaus Aschenbrenner, Caritas-Angehörigenberatung

am Mittwoch, 5. Oktober
um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Martin
Straubinger Straße 20, 84082 Laberweinting

Eindrücke von der Pfarrwallfahrt nach Mallersdorf

Pfarrei löste altes Versprechen ein

Am Sonntag fand wieder die alljährliche Pfarrwallfahrt der Pfarrei Laberweinting statt. Hiermit wurde wieder ein altes Versprechen, das die Vorfahren gegeben hatten, eingelöst. Wegen der Renovierungsarbeiten in Haindling konnte man in diesem Jahr nicht in die Wallfahrtskirche Haindling. Daher hatte sich der Pfarrgemeinderat entschlossen in diesem Jahr einmal nach Mallersdorf zu pilgern, da auch hier auf einem Seitenaltar das Bildnis des hl. Sebastian ist.

Die Sebastiani-Wallfahrt der Pfarrei hat eine lange Tradition. Über die Sebastiani - Wallfahrt der Pfarrei Laberweinting nach Haindling gibt es im Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg, nach Auskunft von Heimatpfleger Michael Wellenhofer, keine Dokumente. Dagegen gibt der „Laber- Bote“ in einem Artikel „Die Verehrung des Hl. Sebastian in Haindling“ vom 25. Januar 1914 einen detaillierten und zuverlässigen Überblick über die Verehrung des Hl. Sebastian in Haindling und über die Wallfahrten dorthin. In dem Absatz „Es kamen ganze Gemeinden“ darf sich gewiss auch die Pfarrei Laberweinting angesprochen  und mit eingeschlossen fühlen. In der Pfarrkirche Laberweinting erinnert auch eine vorzügliche Rokoko-Statue des Heiligen auf dem rechten Seitenaltar an seine Verehrung. Noch älter als die Sebastiani-Wallfahrt ist die Marienwallfahrt der Pfarrei Laberweinting nach Haindling. Jährlich wallfahrteten an die 60 Pfarreien dorthin. Die Pfarrei Laberweinting traf in Haindling jährlich am Pfingstdienstag um 8 Uhr morgens ein (Geschichte der Probstey Hainsbach von Roman Zirngibl, S.455). Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Wallfahrten zusammengeführt und den heutigen Gegebenheiten anpassend wird diese „Pfarrwallfahrt“ jeweils am ersten Sonntag im September durchgeführt.
Der Weg führte von der Pfarrkirche St. Martin nach Habelsbach und von dort über Grafentraubach nach Mallersdorf. Über aus viele Pfarrangehörige machten sich um 7.00 Uhr auf den Weg nach Mallersdorf. Nachdem sich mehrere Pfarrangehörige unterwegs anschlossen hatten pilgerten nahezu 70 Pilger zur Pfarrkirche St. Johannes Mallersdorf. Wegen des flotten Schrittes, war man dann auch vor der Zeit auf dem Klosterberg eingetroffen. Um 9.00 Uhr zelebrierte dann Pfarrer Reiner Huber, Pfarrer Reinhard Röhrner und der örtliche Pfarrherr den Wallfahrer-Gottesdienst. Hier kamen auch noch viele Pfarrangehörige dazu, die nicht so gut zu Fuß waren, sodass sich die Kirche bis auf den letzten Platz füllte. Pfarrer Röhrner sagte: Haben wir im Leben immer ein klares Ziel vor Augen. Denn das einzige Ziel ist unser Gott, an den wir uns halten können. Wer Jünger sein will, muß das Kreuz auf sich nehmen. Richten wir unseren Blick auf Gott. Seien wir offen für ihn. Leben wir aus dem Glauben. Nehmen wir die Freude aus dem Evangelium. Sind wir Diener in Freude und Freiheit und feiern wir hier Gott heute in unserer Mitte. Wenden wir uns mit unseren Sorgen vertrauensvoll an ihn. 

Musikalisch wurde dieser Wallfahrtsgottesdienst von Schwester Ehrentraud und Solist Stumfoll umrahmt. Im Klosterbräustüberl bestand anschließend die Möglichkeit der Einkehr. Die Rückkehr der Fußwallfahrer erfolgte mit Privatautos. (fk) 

Gemeindeevangeliar