Jugendgottesdienst am 15. Dezember in der Pfarrkirche

 

Zum Pfarrerwechsel

“Ebony and ivory live together in perfect harmony
Side by side on my piano keyboard,
oh Lord, why don't we?”

„Ebenholz und Elfenbein leben in vollendeter Harmonie
Seite an Seite bei meinen Klaviertasten,
o Gott, warum tun wir das nicht?

1982 sangen Paul McCartney
und Stevie Wonder dieses Lied,
das in kurzer Zeit die Hitparaden eroberte.

Schwarz und weiß stimmen zusammen
auf der Klaviatur des Lebens
wie Gott den Menschen in seiner Vielfalt schuf.

Im Miteinander unterschiedlicher Erfahrungen
und verschiedener Herkunft
offenbart sich die Weite des Horizontes.

Wo dieses Miteinander gelingt,
werden Grenzen überwunden
und wir alle eins in Christus

Ein herzliches Vergelt’s Gott…

…möchte ich Ihnen sagen. Ich bin immer noch überwältigt von den vielen wertschätzenden Zeichen bei meiner Verabschiedung. Vergelt’s Gott für alle Mühe beim Gottesdienst und bei der Verabschiedung im Pfarrheim. Vergelt’s Gott für all die persönli-chen Begegnungen.

Ich bin selbst erstaunt wie schnell die elf Jahre vergangen sind und wie sich plötzlich alles verändert. Gewohnte Wege bald der Vergangenheit angehören und neue Wege gegangen werden müssen. Es war schön hier Pfarrer zu sein mit vielen großarti-gen Erfahrungen und manchen Mühen, mit allen Facetten des Lebens von der Geburt bis zum Tod, geteiltem Leid und geteilter Freude.
Abschied nehmen heißt zurückblicken auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit in der Pfarrei in den verschiedenen Grup-pen und über die Grenzen der Pfarrei hinaus. Es heißt auch nach vorn blicken. Im Glauben und im Gebet sind wir verbunden über den Tag hinaus. Am Ende des Matthäusevangeliums versi-chert Jesus seinen Freunden:

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt“ Mt 28,20

Ich möchte mich auch für die vielen schönen Stunden bedan-ken, die ich hier erleben durfte, ebenso die lehrreichen. Der Glauben schlägt eine Brücke über die Grenzen von Orten und Zeiten hinweg.

Wenn ich jemand ungerecht behandelt habe, so bitte ich um Verzeihung. Vielleicht waren auch manche Entscheidungen nicht verständlich. Ich darf Ihnen versichern, dass ich stets versuchte die Geister zu unterscheiden und nach dem größeren Gut zu handeln.

Im Sommer 2007, ehe ich hierher kam, gab mir mein geistlicher Begleiter in der Recollectio in Fürstenried diesen Text des Apos-tels Paulus zur persönlichen Betrachtung:

„Als ich zu euch kam, Schwestern und Brüder,
kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen.
2 Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen
außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.“ (1 Kor 2,1-2)

Ist das nicht großartig! Wir haben einen Gott, der Mensch wurde um ganz bei uns zu sein, nicht nur in den schönen und guten Zeiten, sondern gerade dann, wenn wir ihn brauchen, wenn wir in unserem Leben gefordert sind und uns ohnmächtig erfahren. Kein Schönreden und Kleinreden der Welt mit ihren schweren und oft auch grausamen und unverständlichen Erfahrungen. Georg Büchner nennt da Leid den Fels des Atheismus, doch der Gekreuzigte, der in der Luft Hängende zwischen Himmel und Erde und der Sterbende Gottessohn ist uns so auch und gerade im Leid nahe.

Diese Kernbotschaft des Glaubens ist das Fundament auf dem ich ein sinnerfülltes Leben aufbauen kann, denn selbst dort wo die Liebe weint, trägt solcher Glaube. Ehrlicher christlicher Glaube verdrängt nicht die Angst, die jeder kennt, sondern trägt in der Angst des Lebens und führt durch sie hindurch, wie der Herr es in Getsemanie erlebte.

incipit exire, qui incipit amare | Augustinus, Enarationes in Psalmos 64,2
Wer beginnt sich zu lösen, beginnt zu lieben

In der Liebe sollen wir eins sein, wie es Jesus in den Abschieds-reden des Johannesevangeliums formuliert. Dabei müssen wir immer wieder den Weg des Lösens gehen, von gewohnten Er-fahrungen und Menschen. Es gehört zum Leben und öffnet den Weg Gott und Menschen, ja auch sich selbst zu lieben. Ich wünsche Ihnen, dass sie diese Erfahrungen in ihrem Leben ma-chen dürfen und so – modern gesprochen – authentisch oder kohärent leben können.  

Ich werde zum 1. September Stadtpfarrer in Kelheim Mariä Himmelfahrt, die Pfarrei in der Altstadt Kelheims, zwischen Donau und Altmühl. Im Gebet bleibe ich mit Ihnen verbunden, bitte beten Sie auch für mich,
Ihr Pfarrer Reinhard Röhrner

Frauenbund spendet 500 Euro an Pfarrgemeinderat

Der Katholische Frauenbund Laberweinting veranstaltete im Biergarten von Gasthaus Otto Wellenhofer in Eitting ein Sommerfest mit Spendenübergabe. Über 50 Frauen kamen überwiegend per Rad zum Biergarten, um miteinander das Sommerfest zu feiern. Erste Vorsitzende Elisabeth Huber bedankte sich bei allen Frauen für das fleißige Miteinander im vergangenen Halbjahr. Mit einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse wies Huber besonders auf die Kräuterbüscherl-Aktion im August und den Jahresausflug zum Altmühlsee Ende Juli hin. Die erwirtschafteten Gelder aus den ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie z.B. Verkauf von Palmbüscherl oder Kaffee und Kuchen am Pfarrfest, kommen immer einem guten Zweck zuteil. So war der KDFB in der Lage 500 Euro an den Pfarrgemeinderat zu spenden. Pfarrgemeinderatsmitglied Silvia Spichtinger nahm die Spende mit Freude entgegen und bedankte sich sehr herzlich. Bei lauschigen Sommertemperaturen und selbst kreierten Cocktails genossen die Frauen die schöne Atmosphäre im Eittinger Biergarten. (gs)

Zwergerlgottesdienst Gott segnet die Kinder

AM 8. Juli fieerten die Kleinsten der gemeinde wieder einen Zwergerlgottesdienst. Dabei verabschiedeten sie auch Pfr. Reinhard Röhrner, der ab herbst in Kelheim sein wird und freuen sich auf Pfr Hilary Muotoe, der den nächsten Zwergerlgottesdienst am 14. Oktober feiern wird.

Verabschiedung scheidender Pfarrgemeinderäte

Vergelt's Gott für das Engagement und Glaubenszeugnis

Bei den Wahlen zum Pfarrgemeinderat sind drei bisherige Pfarrgemeinderäte nicht mehr angetreten. Neben Brigitte Amring und Eva Maria Wieland, die gemeinsam vier Jahre im Pfarrgemeinderat engagiert waren, trat auch der bisherige Sprecher nicht mehr an. Max Wolf war 24 Jahre im Pfarrgemeinderat und 16 Jahre davon Vorsitzender bzw. Sprecher des Gremiums. Darüber hinaus hat er viele Aufgaben im Hintergrund erfüllt. Auch seine Frau Marianne stand ihm in vielen Dingen stets helfend zur Seite.

Jeder der drei bekam von Pfarrer Reinhard Röhrner, dem jetzigem Sprecher Josef Hundhammer und Pfarrvikar Dr. Hilary Muotoe ein persönliches Geschenk. Frau Wolf bekam für Ihre Dienste einen Blumenstrauß. Die Kirche und der Glauben lebt vom Zeugnis Einzelner. Nur so kann Glaube bestehen und wachsen. Mit dem Ausscheiden aus dem Pfarrgemeinderat ist der Glaube nicht abgelegt wie Max Wolf bereits bei den Bittgängen als Vorbeter unter Beweis stellte.

Kalender der Pfarrei im Jahr des Herrn 2018

Der Pfarreikalender bietet eine Übersicht über die Termine in der Pfarrei St. Martin im Jahr des Herrn 2018. Die Kalender liegen auch in den Kirchen bei den Pfarrbriefen auf und können mitgenommen werden.

Hier können Sie den Kalender digital laden: Initiates file downloadKalender 2018